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Umwelt & Energie

FRIWOs neue Ladegeräte-Plattform „FOX-C“: Optimierte Steuerung in mehreren Leistungsklassen

Der in Ostbevern ansässige Ladetechnik-Spezialist FRIWO hat sein Produkt-Portfolio im Bereich der Ladegeräte erweitert: Neben den bereits bekannten und etablierten Plug-In-Lösungen stehen mit der Produktfamilie FOX-C nun auch leistungsstarke Desktop-Ladegeräte zur Verfügung.
FOX-C
FOX-C
PR-Inside.com: 2016-08-19 12:17:05
Der Fokus der neuen Lösungen liegt auf der Lithium-Ionen-Technologie, welche heute aufgrund der vielfältigen Vorteile wie hohe Leistungsdichte und geringes Gewichts eine der meist verbreiteten Zellchemien im Markt ist.

Bekanntlich birgt die Li-Ion-Technologie bei falschem Handling auch ein gewisses Gefahrenpotential. Beispielsweise verfügen Li-Ion-Akkus über keine Über- und Tiefenentladetoleranz. Hier ist ein hoher technischer Ladeaufwand erforderlich, um den sicheren Umgang mit dieser Technologie zu gewährleisten. In den Li-Ion-Ladern von FRIWO sind sowohl eine Lade- als auch eine Entladeüberwachung mittels µ-Controller realisiert, um die Zellen entsprechend zu schützen. Dies hat auch auf die langfristige Einsatzbereitschaft des Akkus unmittelbare Auswirkungen: Das Ladeverfahren und seine Umsetzung haben entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer eines Akkumulators.

Die neue Ladegeräteplattform FOX-C ist speziell für Li-Ion-Akkus mit dem CCCV-Ladeverfahren ausgestattet. Hierbei steht „CC“ für Constant Current und „CV“ für Constant Voltage. Im CCCV-Ladeprozess wird zunächst mit einem niedrigen, konstanten Ladestrom (CC) geladen. In der zweiten Phase (CC) wird die Hauptladung eingeleitet. Nähert sich die Akkuspannung dann der zulässigen Ladeschlussspannung, nimmt der Ladestrom automatisch ab. Die restliche Ladung erfolgt dann mit einer konstanten Spannung (CV). Letztendlich wird der Ladeprozess beendet, sobald der Ladestrom einen vorprogrammierten Wert erreicht (1/10 des Ladestroms). Alternativ lässt sich die Ladung auch nach einer vordefinierten Ladezeit beenden. Eine Erhaltungsladung, wie man sie etwa von älteren NiMH-Akkus kennt, gibt es im Li-Ion-Bereich nicht. Diese kann die Akkus schädigen oder gar langfristig zerstören, daher ist bei Li-Ion-Ladeverfahren eine komplette Abschaltung der Ladung erforderlich.

Die neue Produktfamilie FOX-C bietet standardmäßig Lösungen für verschiedene Zellkonfigurationen und Leistungsbereiche. Die Ziffer in der Produktbezeichnung der Ladegeräte kennzeichnet dabei den Leistungsbereich der einzelnen Familienmitglieder: FOX50-C (50 Watt), FOX90-C (90 Watt) und FOX160-C (160 Watt). Alle drei haben ein identisches Gehäusedesign mit äußerst kompakten Abmessungen (179x86x50,5 mm) und erfüllen die Norm der IEC 60335. Darüber hinaus ist das Leiterplatten-Layout der Geräte entsprechend der EN60601 ausgelegt, so dass auch die strengen Sicherheitsanforderungen für die Medizintechnik eingehalten werden.

Die Geräte erfüllen die Schutzklasse 2 und sind spannungsgeregelt, strombegrenzt sowie dauerkurzschlussfest. Damit bieten sie eine hohe Betriebssicherheit und eine lange Lebensdauer. Dafür spricht auch die hohe MTBF der Geräte: Diese ist mit 200.000 h angegeben. Neben einem hohen Wirkungsgrad macht vor allem die minimale Standby-Verlustleistung ≤ 0,5 W diese Lader zu effizienten Geräten.

Mit der neuen Produktfamilie stellt FRIWO Ladegeräte für Zellkonfigurationen von 4S bis 10S zur Verfügung. Die Ladeströme variieren von 1,5A bis 4A und können entsprechend der Kapazität des Akkupacks gewählt werden. Um die vom Zellhersteller angegebene Lebensdauer zu erreichen, sollte der Ladestrom das Ergebnis der Formel „0,5 * Kapazität des Akkumulators“ grundsätzlich nicht überschreiten.

Alle Geräte sind mit einem Weitbereichseingang 90-264 VAC ausgestattet und somit weltweit einsetzbar. Am AC-Eingang steht hierfür eine 2-polige C8 Buchse bereit. Ausgangsseitig bieten die Geräte eine 3-polige Leitung mit JST-Stecker. Neben den Anschlussmöglichkeiten für die Leistungsübertragung (+, -) besteht mit der zusätzlichen Verbindung für einen NTC die Möglichkeit, auf eventuelle Temperaturentwicklungen im Akkupack zu reagieren und den Ladestrom entsprechend anzupassen. Der Stecker ist außerdem kompatibel zu den bereits existierenden Standard-Akkupacks von FRIWO, so dass perfekt aufeinander abgestimmte Lösungen aus einer Hand geboten werden können.

Neben den Standardprodukten sind auch kundenspezifische Anpassungen durch den Einsatz von softwarebasierter Ladetechnik mit geringem Aufwand realisierbar. Natürlich können bei diesen OEM Lösungen auch individuelle Sekundärleitungen berücksichtigt werden.

Presseinformation


Veröffentlicht durch
Michael Rethmann
+49 (0)2532 81-506
e-mail
www.friwo.de



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