Today: January 18, 2019, 4:55 am
  
Gesellschaft & Kultur

„Ihr seid NICHT cool, wenn ihr Alkohol trinkt!“

Der TV Auswanderer Ritchie Newton begeisterte die Schüler mit seinem Vortrag
Der TV Auswanderer Ritchie Newton begeisterte die Schüler mit seinem Vortrag
Ritchie Newton, 49, sowohl Rock-Musiker also auch Asiens populärster Elvis Presley Imitator weiß, wovon er spricht. Zu viele seiner Freunde, die den Absprung vom übertriebenen Alkoholgenuss – oder gar dem Konsum härterer Drogen – nicht geschafft haben, seien schon gestorben, teilte er den Schülerinnen und Schülern des Schubart-Gymnasiums in Aalen am 7. April 2014 mit. Er selbst hat es geschafft, dem Dämon oder Teufel, wie er Alkohol seit 1997 bezeichnet, zu entrinnen.

 

PR-Inside.com: 2014-04-08 07:19:18
Innerhalb ungefähr einer Stunde fasst Ritchie die wichtigsten Stationen seines Lebens – sowohl als Künstler als auch als Alkoholiker – zusammen: Von seinen Bandproben, über die Unterstützung bei der Verwirklichung seiner Wünsche und Träume durch seine Großeltern, insbesondere durch seine Oma, bis hin zum Todesurteil, das ihm sein Arzt 1997 aussprach: Wenn er nicht sofort einen Entzug mache, würde er innerhalb von drei bis sechs Monaten sterben, prophezeite ihm sein Hausarzt damals nach einer genauen Untersuchung. Dies brachte Ritchie zum Nachdenken und schließlich auch zum Umdenken. Im Oktober desselben Jahres gelang ihm ein Selbstentzug – dessen ungeachtet, dass er dabei in ein Koma hätte fallen und sterben können. Durch seine Willensstärke und seinen ausgeprägten Überlebenswillen ist er heute ein klar denkender Kopf, ein Erwachsener, der sich zwar innerlich noch jung fühlt, aber aus seinen Erfahrungen gelernt hat. „Wenn auf einer Party um mich herum alle trinken, gehe ich schon mal früher nach Hause.“ Denn die Angst vor einem Rückfall, so beantwortet er eine Schülerfrage, sitze ihm immer noch im Nacken – zurecht. Von seinem Hausarzt weiß er, dass 19 von 20 Menschen, die den Entzug gemacht haben, einen Rückfall zu erleiden.
Doch bevor es dem in Bayern aufgewachsenen Deutsch-Amerikaner gelang, am 25. September 1997 einen Schlussstrich unter seinen Alkoholkonsum zu setzen, lebte er als Rock-Star ähnlich wie sein großes Vorbild Bon Scott von AC/DC und viele andere Rockstars: „Eine Bandprobe ohne einen Kasten Bier war damals für mich undenkbar,“ gesteht er seinen jungen Zuhörerinnen und Zuhörern. Alkohol und Musik gehörten für Ritchie jahrelang untrennbar zusammen – genauso wie Alkohol und Sex. „Der Preis, sein Idol so zu verehren, dass man auch das Negative dieser Person annimmt, ist zu hoch,“ sagt er heute. „Mich hätte das beinahe mein Leben gekostet.“ Hätte sein Hausarzt ihm nicht gesagt, dass er bei Fortsetzung seines Lebenswandels im Alter von 32 Jahren seinen 33. Geburtstag nicht mehr erleben würde, wäre er vielleicht nie zur Einsicht gekommen, die er den heutigen Jugendlichen mit auf den Weg des Erwachsenwerdens geben möchte. „Nehmt nie Drogen! Besonders keine chemischen Drogen wie Chrystal Meth oder Kokain, die ab dem ersten Mal süchtig machen.“
Die Modeerscheinung des sogenannten „Koma-Saufens – Saufen bis der Arzt kommt“ kritisiert er zudem stark und entschieden. Alkopops, alkoholhaltige Getränke, die nach Limonade schmecken und die ganze Industrie, die dahinter steht, schimpft er zurecht als unverantwortlich. Er rät den Schülerinnen und Schülern dazu, nie Alkohol zu trinken, besonders wenn man am selben Tag noch Autofahren wird. Denn jeder ist für sein Leben und das seiner Mitfahrerinnen und Mitfahrer verantwortlich. Davor, aus Leichtsinn im Alkoholrausch einen Autounfall zu verursachen, Freunde zu töten und die eigenen Eltern zu Eltern eines Mörders zu machen, möchte Ritchie die Jugendlichen warnen. Obwohl er meint, dass für viele Menschen ein Glas Wein oder ein Glas Bier zu einer Mahlzeit an sich nicht schlimm wäre, schärft er den Teenagern ein: „Der größte Gefallen, den ihr euch selbst in eurem Leben tun könnt, ist, nie zu saufen und nie zu rauchen!“
Seit ungefähr 14 Jahren besucht Ritchie immer wieder Schulen, um die heutige Jugend vor dem – übermäßigen – Alkoholkonsum zu warnen, denn: „Ihr seid unsere Zukunft,“ gibt er den Jugendlichen zu verstehen. Er möchte nicht, dass sie die gleichen Fehler wiederholen, die er in der Vergangenheit gemacht hat. Außerdem helfe jedes Treffen mit Schülerinnen und Schülern auch ihm selbst. Es werde ihm dadurch immer wieder bewusster, dass er standhaft bleiben muss – auch wegen der beiden Kinder, die er inzwischen hat und für die er als Vater die Verantwortung hat.
Nach seinem Entzug gelang es dem Musiker, seinen Lebenstraum zu verwirklichen, sich allein von seiner Singstimme ernähren zu können. Dabei hat ihn hauptsächlich seine Oma unterstützt, die ihm sagte: „Träume muss man verwirklichen!“ Er ist der Auffassung, man solle sich in seinen Wünschen für die persönliche Zukunft von niemandem einschränken lassen. Er besteht darauf: „Ihr könnt alles werden, was ihr wollt!“
Auf seine Frage hin, was die Schülerinnen und Schüler dabei empfinden, so eine Lebensgeschichte zu hören, antworten diese: „Ich denke, dass es viel bringt, das alles zu hören.“ Und: „Es ist beeindruckend, dass man da rauskommen kann, dass man, auch wenn man einmal so tief gefallen ist, noch Karriere machen und seine Träume verwirklichen kann.“ Zwei Schüler, denen es schwerfällt einen fremden Erwachsenen zu duzen, sind sich einig: „Wir haben Respekt vor Ihnen, dass sie da rausgekommen sind.“ Und: „An Alltagsbeispielen kann man sich das [Ausmaß des Alkoholkonsums] besser vorstellen.“ An diesen Schülerreaktionen ist klar zu erkennen, dass der Besuch des ehemaligen Alkoholikers unter die Haut geht und zum kritischen Umgang mit Alkohol animiert.
Press Information
M.G.S.





email
www.ritchienewton.com


# 882 Words
Related Articles

Disclaimer: If you have any questions regarding information in this press release please contact the company added in the press release. Please do not contact pr-inside. We will not be able to assist you. PR-inside disclaims the content included in this release.