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Seed Fonds III Aachen und Mönchengladbach gibt Mobilitätsplattform MOQO neuen Drive

Startup erhält siebenstelliges Investment
Die App MOQO HOME bildet den Mobilitätsservice für Wohnanlagen ab; Bildquelle: MOQO
Die App MOQO HOME bildet den Mobilitätsservice für Wohnanlagen ab; Bildquelle: MOQO
PR-Inside.com: 2019-01-07 14:24:01
Aachen, 7. Januar 2018 – Der Seed Fonds III für die Region Aachen und Mönchengladbach GmbH & Co. KG, Teil der S-UBG Gruppe, beteiligt sich gemeinsam mit der DSA Invest II GmbH an der Mobilitätsplattform MOQO. Die Marke MOQO steht für ein Software-as-a-Service-Angebot, das von der Digital Mobility Solutions GmbH betrieben wird. Es liefert kleinen und lokal tätigen Anbietern von Carsharing, Bikesharing und weiteren Mobilitätskonzepten die benötigte Infrastruktur, um innerhalb von vier Wochen einen eigenen Mobilitätsservice zu etablieren. MOQO stellt die dafür notwendigen Technologien zur Verfügung und bietet darüber hinaus einen umfassenden Service, der unter anderem Beratung sowie das Management der Umrüstung und Pflege der Fahrzeuge umfasst.


Das Management Team, bestehend aus Dr. Michael Minis (CEO) und Markus Harmsen (CTO), war bereits Mitgründer von tamyca, einer Plattform für privates Carsharing. Gemeinsam mit ihrem Team und dem Venture Capital Fonds Kizoo Technology Capital bauten sie die Plattform auf und veräußerten sie 2017 erfolgreich. Die erlösten Mittel nutzen die Gesellschafter, um das neue Geschäftsmodell der B2B-Mobilitätsplattform MOQO (zunächst Fleetbutler) an den Start zu bringen.


Shared-Mobility-Lösung MOQO trifft Marktbedürfnis

Hauptzielmärkte sind zum einen Carsharings für Wohnanlagen, abgebildet durch die App MOQO HOME, und zum anderen Firmenfuhrparks, abgebildet durch MOQO WORK. Doch auch dedizierte Carsharings in diversen Anwendungsfällen sowie Carsharing-Angebote außerhalb der MOQO App gehören zum Portfolio. Mit der Marke MOQO bildet die Digital Mobility Solutions GmbH als Infrastrukturanbieter die Schnittstelle zwischen Fahrzeugbetreiber und den Nutzern der Fahrzeuge. Die App ist dabei zentraler Kommunikationskanal: Nutzer können Fahrzeuge reservieren, buchen sowie digital auf- und abschließen. Betreiber können Fahrten abrechnen, Fahrzeuge managen und ihren Zustand kontrollieren. Seit Einführung seiner B2B-Dienstleistung hat MOQO bereits eine Vielzahl von Kunden, darunter Wohnungsgesellschaften, Autohäuser und Leasinggesellschaften, gewonnen.


„Wir bieten unseren Kunden den maximalen Grad an Automatisierung der Sharing-Prozesse an. Damit ist die Lösung auch für kleine Sharing-Anbieter wirtschaftlich“, sagt Michael Minis.


Hohe Nachfrage nach alternativen Mobilitätskonzepten

„MOQO trifft auf ein wachsendes Marktbedürfnis. Die Nachfrage nach alternativen Mobilitätskonzepten steigt. Mit über zwei Millionen aktiven Carsharing-Nutzern nimmt Deutschland bereits eine Spitzenposition ein. Da MOQO auch kleinere Anbieter durch die nötige Infrastruktur befähigt, selbst einen Sharing-Dienst zu etablieren, trägt die Lösung zur Diversifizierung des Carsharing-Marktes bei“, sagt Bernhard Kugel, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des Seed Fonds Aachen und Mönchengladbach. „Mit dem Fokus auf die Zielmärkte Immobilienwirtschaft, Stadtwerke und Firmenfuhrparks hat MOQO eine vielversprechende Marktnische gefunden“, so Björn Lang, der zuständige Investment Manager des Seed Fonds Aachen und Mönchengladbach.


Vision: Mobilität on Demand

In einem Konsortium rund um den Aachener Elektrokraftfahrzeughersteller

e-GO Mobile AG ist das Team von MOQO auch an der Entwicklung der Urban Move Plattform, einer kundenzentrierten Dienstleistungsplattform für hochautomatisierte, elektrisch fahrende Kleinbusse („PeopleMover“) beteiligt. Mit ihrem Wissen über die intelligente Generierung, Auswertung, Nutzung und Vernetzung von Daten sollen die MOQO-Experten auf dieser Plattform selbstfahrende Shuttlebusse lenken. Die MOQO-Experten verfolgen dabei eine Vision: „Ich möchte erreichen, dass meine Kinder Mobilität so erleben, wie wir heute Musik bei Spotify und Filme bei Netflix einkaufen: Autos, Bikes und Scooter sollen nur noch einen Klick entfernt sein”, sagt Michael Minis.


Über den Seed Fonds III Aachen und Mönchengladbach:

Der „Seed Fonds III für die Region Aachen und Mönchengladbach GmbH & Co. KG“ ist einer von elf regionalen Gründerfonds, die die NRW.BANK mit regionalen Beteiligungspartnern in Nordrhein-Westfalen umsetzt. Der Seed Fonds III Aachen stellt jungen Unternehmen in der Gründungsphase das notwendige Eigenkapital langfristig zur Verfügung. Pro Unternehmen kann der Fonds maximal drei Mio. Euro, und mit Co-Investoren deutlich mehr, investieren. Der Seed Fonds II Aachen ist nach rund fünf Jahren ausinvestiert und es konnte ein zweiter Folgefonds – der Seed Fonds III Aachen und Mönchengladbach– aus der Seed-Fonds-Initiative der NRW.BANK gegründet werden.


Damit Gründer technologieorientierter Unternehmen vom Chancenkapital profitieren können, muss der Unternehmenssitz in der Wirtschaftsregion Aachen oder Mönchengladbach liegen, das Unternehmen jünger als 18 Monate und die Rechtsform eine Kapitalgesellschaft sein. Hinter der operativen Führung des Fonds (FM Fonds-Management für die Region Aachen und Mönchengladbach Beteiligungs-GmbH) stehen die Beteiligungsexperten der S-UBG Gruppe. Die Beteiligungsgesellschaft der Sparkassen im Raum Aachen, Krefeld und Mönchengladbach blickt auf eine 30-jährige Erfahrung in der Finanzierung von mittelständischen Unternehmen und technologieorientierten Startups zurück.

Weitere Informationen: www.seedfonds-aachen.de; www.s-ubg.de.

Presseinformation
FM Fonds-Management für die Region Aachen und Mönchengladbach Beteiligungs-GmbH
Markt 45-47

D-52062 Aachen

Bernhard Kugel
Geschäftsführer
02234 - 60 198 -14 / -13
email
www.seedfonds-aachen.de


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