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Familie & Kinder

Kindergeld: Studium ist kein Bestandteil einer Erstausbildung

BFH-Urteil hat über Nichtanerkennung eines Studiums nach einer Erstausbildung beim Bezug von Kindergeld entschieden.
Foto: Pixabay
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PR-Inside.com: 2016-07-29 14:57:03
Der BFH hat mit Urteil vom 4.2.2016 (Az. III R 14/15) entschieden, dass ein Studium, welches ein Kind nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung aufnimmt, auch dann kein integrativer Bestandteil einer einheitlichen Erstausbildung ist, wenn das Studium eine Berufstätigkeit voraussetzt. Das heißt, der Anspruch auf Kindergeld kann ggf. entfallen.


Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums wird ein Kind im Alter von 18 bis 25 Jahren nur berücksichtigt, wenn es

- keiner Erwerbstätigkeit nachgeht,
- eine Erwerbstätigkeit mit bis zu 20 Stunden regelmäßiger wöchentlicher Arbeitszeit ausübt,
- sich in einem Ausbildungsdienstverhältnis befindet oder
- ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis ausübt.

Konsequenz: Bei einem Überschreiten der zulässigen Wochenarbeitsgrenze kommt es entscheidend darauf an, ob es sich bei einem berufsbegleitenden Studium um eine Erst- oder Zweitausbildung handelt.

Eine einheitliche Erstausbildung liegt aber regelmäßig nicht mehr vor, wenn der zweite Ausbildungsabschnitt eine Berufstätigkeit voraussetzt. Ist Bedingung für ein berufsbegleitendes Studium an einer Verwaltungsakademie eine berufspraktische Erfahrung von regelmäßig einem Jahr, handelt es sich um einen die berufliche Erfahrung berücksichtigenden Weiterbildungsstudiengang und damit um eine Zweitausbildung.

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