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Wissenschaft & Forschung

Der Höhlenbär: Ein pflanzenfressendes Raubtier

Titel des Taschenbuches "Der Höhlenbär"
Titel des Taschenbuches "Der Höhlenbär"
Im Eiszeitalter zwischen etwa 125.000 und 11.700 Jahren war Deutschland ein wahres Paradies für den Höhlenbären mit dem wissenschaftlichen Namen Ursus spelaeus

 

PR-Inside.com: 2017-11-17 09:17:27
München / Wiesbaden – Apotheken, Bücher, Dörfer, Filme, Gasthäuser, Höhlen, Lebensmittel und andere Produkte, Sportvereine, Straßen, Täler – und wer weiß was sonst noch alles – sind in Deutschland nach dem zotteligen Bären benannt. Kein Wunder: Dieses imposante Raubtier beeindruckt durch Kraft, Körpergröße und Klugheit. Und einst war der Bär mit verschiedenen Arten zu unterschiedlichen Zeiten auch in der Gegend von Deutschland weit verbreitet.

Im Eiszeitalter zwischen etwa 125.000 und 11.700 Jahren zum Beispiel war Deutschland ein wahres Paradies für den Höhlenbären mit dem wissenschaftlichen Namen Ursus spelaeus. Das geht aus dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des aus Neunburg vorm Wald (Bayern) stammenden und heute in Wiesbaden (Hessen) lebenden Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Dieses 290 Seiten umfassende Werk ist beim „Diplomica-Verlag“ (Hamburg) erschienen.


Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war jener Höhlenbär aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals durch den deutschen Medizinstudenten Johann Christian Rosenmüller (1771-1820) nach Funden aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth in der Fränkischen Schweiz wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf.

Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. In vielen Höhlen in Deutschland, Österreich und der Schweiz lagen erstaunlich viele Knochen und Zähne von Höhlenbären. Allein die fossilen Reste in der fränkischen Zoolithenhöhle stammen von schätzungsweise 800 bis 1000 Höhlenbären.

Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

Probst hat auch andere Taschenbücher über große Tiere aus dem Eiszeitalter veröffentlicht. Eines davon trägt den Titel „Das Mammut“, andere heißen „Höhlenlöwen“, „Säbelzahnkatzen“ (früher Säbelzahntiger genannt) oder „Der Mosbacher Löwe“. In jedem dieser Taschenbücher werden unter anderem die wichtigsten Fundorte dieser Tiere in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwähnt.

Bestellungen des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ bei:

www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3959345615/ref ..

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Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, 30 Tiere der Urwelt. Bilder von F. John, Der rätselhafte Spinosaurus. Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von Reichenbach

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z, Der Tatzelwurm. Das Rätseltier in den Alpen

Presseinformation
Autor Ernst Probst
Im See 11

Ernst Probst
Journalist und Autor
+49613421152
email
buch-welt.blogspot.com


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