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Banken & Finanzen

Zusammenhang zwischen Kursentwicklung und Börsencrash

Eine Erörterung von Finanzexperte Ullrich Angersbach Ullrich Angersbach, Finanzexperte und Marketingcoach, geht in seinem Paper „Börsencrashs und Aktienkredite“ http://ullrich-angersbach-boersencrashs-und-aktienkredite.de der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen der Kursentwicklung der Aktienmärkte und dem Schuldenstand der Aktienanleger gibt. Dazu vergleicht er die Entwicklung des S&P 500 Indexes mit der NYSE Margin Debt für den Zeitraum von 1995 bis Mai 2017.
Ullrich Angersbach
Ullrich Angersbach
PR-Inside.com: 2017-07-11 20:11:09
Als beide, die Aktienkurse und die Kreditsumme, der für Aktienkäufe aufgewendeten Beträge 2001 und 2008 Höchststände erreicht hatten, kam es kurz danach zu einem Börsencrash.

Heute haben sowohl die Aktienkurse als auch die Aktienkredite neue Allzeithochs erreicht, das heißt, sie sind höher als 2001 und 2008. Das könnte ein Zeichen dafür sein, das ein erneuter Börsencrash bevorsteht.


Doch zurzeit sind die Börsen sehr positiv gestimmt, was sich auch darin äußert, dass der sogenannte Volatilitäts-Index, der die Schwankungsbreite von Aktienkursen beim S&P 500 misst, sich auf einem historisch sehr tiefen Niveau befindet. Das Niveau ist so tief, dass man mit beispielsweise in einem Monat sein Geld mehr als verzwanzigfachen kann.

Ullrich Angersbach hat beobachtet, dass Crashs an der Börse meist nicht von erwarteten Ereignissen ausgelöst werden. Denn diese sind in den Aktienkursen schon enthalten. Ein wenig beachteter möglicher Auslöser eines Börsencrashs könnte von China verursacht werden. China ist in den letzten Jahren einer der größten Aufkäufe von Gold. Würde China seine Währung mit Gold unterlegen, würde der Außenhandel von China nicht mehr fast ausschließlich über den US-Dollar abgerechnet werden, sondern zunehmend über den Yuan. Das aber würde die Dominanz des US-Dollars brechen, der US-Dollar würde deutlich an Wert verlieren und die Aktienbörsen könnten crashen.

Diese interessante Erörterung der Lage ist für alle Aktienanleger gedacht, die die Hintergründe von Aktienkrediten und Börsencrashs besser verstehen wollen.

Ullrich Angersbach, geboren 1954 in Würzburg, hat seit 2008 verschiedene Aufträge als Marketing-Coach für Fondsmanagement-Gesellschaften erledigt. Seit 1980 ist Ullrich Angersbach in der Finanzbranche tätig. Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium zum Diplom-Kaufmann nahm er einen Lehrauftrag am Management Institut Hohenstein an. Danach arbeitete Angersbach bei einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei sowie einer Gesellschaft zur Konzeption und dem Vertrieb von Immobilienanlagen. 1984 begann Ullrich Angersbach seine Tätigkeit bei der damals größten bankenunabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaft in Deutschland, der Matuschka Gruppe. 1987 wurde er zum stellvertretenden Leiter der Matuschka-Niederlassung in Atlanta, USA, ernannt. 1994 übernahm er die Geschäftsführung des Family Offices einer mittelständischen Industriellenfamilie, eine Position, die er bis Ende 2014 innehatte. Hierzu gehörte auch die Tätigkeit als Stiftungsrat der gemeinnützigen Familienstiftung für Projekte in Afrika. 2001 wurde er Mitgründer einer Fondsmanagement-Gesellschaft, die 2006 als ACM in London an die Börse (AIM) ging. Dort leitete Ullrich Angersbach den institutionellen Vertrieb und die Kundenbetreuung. Da Ullrich Angersbach immer wieder mal als Fremder im Ausland gelebt hat und weiß wie es ist, wenn man die Landessprache nur unzureichend spricht, hat er sich von 2015 bis 2017 dem freiwilligen Asylhelferkreis der Gemeinde Berg am Starnberger See angeschlossen und gab Flüchtlingen Deutsch- und zur Teil auch Mathematikunterricht. Auch war er bei Oxfam finanziell engagiert und arbeitet seit März 2017 ehrenamtlich bei der EinDollarBrille e.V. als Leiter der Mitarbeiterbetreuung.

Presseinformation


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Ullrich Angersbach

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