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Gesellschaft & Kultur
Zunehmender Internet-Betrug : Es kann jeden treffen, gerade auch benachteiligte und diesen helfenden Menschen -
Das Beispiel "Kindercafe Kiel e.V." (PR-inside.com 22.05.2011 14:35:06)
Nach derzeit durch die Medien gehenden Polizeistatistiken stieg die Internetkriminalität nun auf Rekordwert in Deutschland. Und sie kann alle Menschen treffen, nicht zuletzt benachteiligte - und sogar diesen helfenden - Menschen und Projekte.
Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der, als gemeinnützig anerkannte, Verein Kindercafe Kiel (e.V.). Der nun Opfer eines Internet-Betruges wurde.
Der Verein, wie nahezu alle anderen gemeinnützig tätigen Organisationen auch, ist auf Spenden angewiesen. Er
veröffentlichte dafür sein Spendenkonto auf einer angesehenen Spenden-Plattform. Wahrscheinlich deshalb wurde das Konto kurz darauf durch Betrüger gefunden und geplündert.
Wogegen sich gerade kleinere Organisationen, Projekte oder benachteiligte Personen auch weniger absichern können.
Viele Schutzmaßnahmen, selbst mehrere Konten, Versicherungen etc. sind teuer. Auch wenn selbst reine Spenden- bzw. Guthaben-Konten hier kaum helfen. Der Haupt-Schaden entsteht auch hier, wenn im Namen Unwissender z.B. unzählige Downloads von Musik und dergl. bzw. (Online-) Einkäufe erfolgen, die dann in Rechnung gestellt werden - dem der sie angeblich geordert hat. Das in zig Fällen wieder aus der Welt zu schaffen, zu klären ist zwar meistens technisch und rechtlich möglich - jedoch nur mit , in der Masse, bis hin zu Wochen langem Aufwand und zumindest auch dadurch (Zeit ist gleich) Geld. Denn hier gilt dass man, hier also das Opfer von Straftaten, seine Unschuld beweisen muss. Zumindest daran mitwirken, was auch schon viel Aufwand ist - obwohl man absolut nichts Schlechtes getan hat.
Besonders übel ist , dass damit Projekte und Menschen zu Opfern werden, die anderen helfen - auch Opfern (z.B. von Benachteiligungen, Schicksalsschlägen). So dass diese auch noch (doppelt) betroffen sind. Es ist also nicht nur moralisch sehr verwerflich sondern kann vielen Menschen, die Hilfe brauchen, auch psychosozial oder auch materiell sehr schaden. So hilft der Kieler Verein z. B. mit seinen, auch sehr integrativen, Kindercafe" Projekten mit nur ehrenamtlich tätigen Helfern nicht nur vielen jüngeren und älteren Menschen, Familien auch mit Migrationshintergrund in Kiel und (als Modellprojekt und durch vernetzende Angebote) auch darüber hinaus. Nicht zuletzt auch mit Hilfe bzw. Rat bezüglich bezahlbarer, gesunder Ernährung. Und ist nun in seiner Arbeit , Hilfe erst einmal ziemlich blockiert. Was auch den sonst vom Verein Geholfenen schadet. Zumal gerade nun auch noch eine 1-jährige Förderung durch die Aktion Mensch ausgelaufen ist, man also gerade jetzt so etwas nicht gebrauchen könnte.
Gegen immensen Lastschriften-Missbrauch wurde umgehend Anzeige erstattet, das meiste Geld kann auch zurückgeholt werden - aber nur mit enormen Nerven-und Zeit- Aufwand und teilw. auch Kosten, evtl. auch für Anwalt-Hilfe. Und das alles, z.B. unzählige Korrespondenzen mit zig Firmen und Dienstleistern für deren Leistungen (betrügerisch im Namen des Vereins) dauert oft recht lange, auch Zurückbuchungen von Geldern -so dass erst mal Geld fehlt/ geliehen werden muss inkl. fälligen Zinsen... Und den Helfern wird dadurch auch Zeit geraubt um sich anderswo um Spenden zu bemühen. Trotz Konto-Sperre bzw. Schließung werden auch noch weiter zig Rechnungen gestellt.
Erschreckend einfach kann heute im Namen anderer etwas bestellt werden, oft ohne nötige Unterschrift oder dergleichen. Professionelle, oft organisierte kriminelle Computer/Internet-Hacker können auch einfach zufällige Kontoverbindungen (Nummern) nutzen, davor ist keiner gefeit. Das auch immer weniger und auch nicht ohne Grund: Neue EU-Zahlungsdienste-Richtlinien verhindern z.B. bereits jetzt früher nötige Abgleiche zwischen Kontonummern und Inhaber bei Lastschrift-Einzügen durch die Banken. Verbraucherschützer und auch Bankenverbände empfehlen deshalb unbedingt regelmige Kontoauszüge-Checks bezüglich ungerechtfertigten Abbuchungen. Wurde man allerdings einmal Opfer von solchen, dann oft auch sehr zahlreichen und insgesamt in gr. Höhe, ist trotzdem sehr gr. Stress , Ärger usw. vorprogrammiert.
Wirklichen Schutz dagegen gibt es bisher selbst nach Angaben der Banken nicht. Unbestritten zunehmender Internet-Kriminalität in Deutschland sollte aber eigentlich auch zunehmend mit geeigneten Maßnahmen entgegnet werden.
Der Vorsitzende des Kindercafe Kiel e.V. ( und Therapeut) Wolfgang Laub fordert dazu die Zuständigen auf - und auch generell einen besseren Opfer-Schutz in Deutschland: Opfer von Kriminalität haben natürlich schon genug Leid zu ertragen. Richtig schlimm wird es ja aber, auch aus therap. Sicht, oft sogar traumatisch, wenn die Opfer kaum oder gar keine Unterstützung bekommen und nahezu alleine die Folgen von Straftaten auch noch regeln und ausbaden müssen. Also eigentlich das, was Aufgabe der Täter wäre - oder zumindest nicht der Opfer. Wenn die Opfer dann auch noch sogar Menschen sind, die anderen ehrenamtlich, gemeinnützig helfen sollten diese nach Laub auch besonders geschützt werden. Nicht nur aus moralischen Gründen sondern weil Verbrechen gegen diese ja auch noch als Folge die Menschen treffen, denen dann auch dadurch weniger geholfen werden kann. Z.B. eben älteren, kranken, beeinträchtigten bzw. benachteiligten Menschen.
Der Verein wird künftig im Internet nur noch über das renommierte Spenden-Portal betterplace.org Spenden sammeln, bei dem diverse Sicherheits-Schranken eingebaut sind, z.B. trotz ansonsten gr. Transparenz über alle Abläufe keine Bankverbindung veröffentlicht werden muss und auch Spender-Daten optimal abgesichert sind. Der Verein ist dort unter dem Hilfsprojekt-Namen Kindercafe schnell zu finden - und gerade in der derzeitigen Lage für - auch Sach- Spenden oder auch ehrenamtliche Mitarbeit sehr dankbar. Eine aktuelle Spendenaktion, sehr schnell zu unterstützen, wurde nun auch dort gestartet: de.betterplace.org/groups/wolfgang-laubs-spendenaktion
Weitere Informationen zum Verein und seinen Projekten inkl. weiteren Referenzen, Kontaktdaten usw. auch unter www.kindercafe-kiel.de
| Presse-Information: Kindercafe Kiel (e.V.)
c/o W.Laub Kronshagener Weg 25,24116 Kiel
Kontakt-Person: Wolfgang Laub 1. Vorstand des Kindercafe Kiel (e.V.) Telefon: 03221 2324137 E-Mail: e-Mail
Web: www.kindercafe-kiel.de
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| Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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