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Erneute Probleme zwischen dem Verein und der Deutschen Bahn

Zug der Erinnerung nicht in Spandau



(PR-inside.com 04.05.2010 18:40:07) - Die Reise des «Zugs der Erinnerung» nach Berlin ist auch in diesem Jahr von Auseinandersetzungen überschattet. Wie der gleichnamige Verein am Dienstag mitteilte, untersagt die Deutsche Bahn einen geplanten Halt im Spandauer Bahnhof. Der Verein «Zug der Erinnerung» lässt die mobile Gedenkstätte seit drei Jahren durch Deutschland fahren.

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Berlin (ddp-bln). Die Reise des «Zugs der Erinnerung» nach Berlin ist auch in diesem Jahr von Auseinandersetzungen überschattet. Wie der gleichnamige Verein am Dienstag mitteilte, untersagt die Deutsche Bahn einen geplanten Halt im Spandauer Bahnhof. Der Verein «Zug der Erinnerung» lässt die mobile Gedenkstätte seit drei Jahren durch Deutschland fahren. Gezeigt werden Biografien von Kindern und Jugendlichen, die mit der früheren Reichsbahn in die Konzentrationslager
der Nazis verschleppt wurden und nicht mehr zurückkehrten. Nach Angaben eines Bahnsprechers ist ein Halt des Zuges im Bahnhof Spandau aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Dem Verein sei aber ein Ersatzhalt in Spandau-Johannisstift angeboten worden, den Besucher gut mit Bussen erreichen könnten. Der Vorstandssprecher des Vereins, Hans-Rüdiger Minow, zeigte sich darüber verwundert. Ihm sei von einer Ausweichfläche nichts bekannt. Bereits in den vergangenen Jahren war es bei der Rundreise des Zuges mehrfach zu Unstimmigkeiten mit der DB AG gekommen. In einem offenen Brief an Bahnvorstand Otto Wiesheu hatten die Organisatoren sich 2009 über «massive Behinderungen am Münchner Hauptbahnhof beschwert». In Eisenhüttenstadt konnte der Zug statt 2009 erst nach mehrmonatigen Verhandlungen 2010 auf einer Ersatzfläche halten. In Hamburg gab es 2008 nach Vereinsangaben Versuche, die Einfahrt des Zuges in den Hauptbahnhof zu unterbinden. In Berlin wurde dem Zug 2008 ein Halt im Hauptbahnhof untersagt, die Ausstellung wich in den Ostbahnhof aus. Am Mittwoch soll der Zug nach Frankfurt (Oder) kommen und drei Tage auf dem Bahnhof der Stadt Halt machen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des städtischen Archivs. So soll unter anderem das Schicksal einer betroffenen Frankfurter Familie dargestellt werden. ddp


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