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Wirtschaft & Industrie
Uhlenberg: Monsanto hat in Werne noch keine Genmais-Kreuzung ausgesät
Zeitung: Keine Hinweise auf Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen (PR-inside.com 01.02.2010 08:47:03) - Die Äcker in Nordrhein-Westfalen bleiben allem Anschein nach auch
in diesem Jahr frei vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen.
Einem Bericht der in Essen erscheinenden «Neuen Ruhr/Neuen Rhein
Zeitung» (Montagausgabe) zufolge verzeichnet das deutschlandweite
Standortregister bis dato keine Einträge für das größte Bundesland.
Essen (ddp-nrw). Die Äcker in Nordrhein-Westfalen bleiben allem Anschein nach auch in diesem Jahr frei vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Einem Bericht der in Essen erscheinenden «Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung» (Montagausgabe) zufolge verzeichnet das deutschlandweite Standortregister bis dato keine Einträge für das größte Bundesland. Auch ein Anbau zu Forschungszwecken («Freisetzung») zeichne sich nicht ab.
Der US-Konzern Monsanto hatte
sich zwar bereits vor geraumer Zeit eine Genehmigung für eine Fläche in Werne (Kreis Unna) gesichert, um dort zu Versuchszwecken eine Genmais-Kreuzung auszusäen. «Monsanto hat die Genehmigung im vergangenen Jahr nicht genutzt, und wir haben bisher keine Indizien, dass die Firma es jetzt tun wird», sagte ein Sprecher von NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) dem Blatt.
Die Aussicht auf ein weiteres genanbaufreies Jahr nach 2009 bezeichnete Ralf Bilke, Agrar-Experte der Umweltschutzorganisation BUND, als «gute Nachricht». «Wir dürfen die Bevölkerung aber nicht in falscher Sicherheit wiegen», warnte Bilke. Beim Anbau von Genpflanzen könne sich spätestens ab 2011 wieder eine Menge tun. Mit mehreren Klagen werde derzeit versucht, das von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ausgesprochene Verbot des Genmaises MON 810 zu Fall zu bringen, in Brüssel entscheide die neue EU-Kommission demnächst über die Genkartoffel Amflora.
(ddp)
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