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Bau & Immobilien

WKZ Wohnkompetenzzentren zur Tatsache, dass Knappheit am Immobilienmarkt zu Preissteigerungen führt

WKZ Wohnkompetenzzentren zur Tatsache, dass Knappheit am Immobilienmarkt zu Preissteigerungen führt
Wohnungsnot kann man nicht wegdefinieren, sondern nur weginvestieren

 

PR-Inside.com: 2017-10-16 15:51:32
Ludwigsburg 16.10.2017.„Wohnungsnot, gerade in den Metropolen, führt zu einer großen Unzufriedenheit unter den Bürgern, was man auch an den politischen Stimmungen abmessen kann“, erklärt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Nun beschreibt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW), dass die Vermietung von Wohnungen beispielsweise aufgrund von gesetzlichen Auflagen immer unattraktiver wird. Zudem entfernen sich an vielen Orten die Kaufpreise von Wohnungen immer mehr von den erzielbaren Mieten. „Dies ist keine gute Entwicklung, denn – was viele nicht wissen - ein erheblicher Teil der Mietwohnungen ist in privater Hand“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.


Großteil der Wohnungen in Privathand

Gut die Hälfte der Bürger hierzulande leben zur Miete. Neben der Schweiz ist Deutschland in der Wohneigentumsquote ziemlich am Ende in Europa. Rund 60 Prozent dieser Wohnungen sind dabei aus Privathand. Wie die Studie des IW ebenfalls zeigt, verdient die Mehrheit der Vermieter hierdurch nur ein Zubrot. So lägen die Netto-Einkünfte laut IW bei der Hälfte der privaten Vermieter bei weniger als 5000 Euro im Jahr. Rund sieben Prozent machten durch hohe Kosten für Betrieb und Bewirtschaftung sogar Verluste. „Mieter ziehen dabei Wohnungen von Privatanbietern vor, da diese in der Regel eine größere Vielfalt bieten als oft einheitliche Wohnungen von Wohnungsgesellschaften“, erklärt der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Trotz des Drucks auf die Immobilienmärkte sei also das Thema Individualität wichtig. Die gute Konjunktur und günstige Baufinanzierungskonditionen würden dabei die Zahl der Privatvermieter ansteigen lassen. „Schließlich gibt es seit Jahren ja auch nur wenige Alternativen, mit denen Investoren für die Zukunft vorsorgen können. Die Immobilie gehört sicher dazu“, meint Meier. Die derzeitige Situation sieht der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren dennoch kritisch: „Die Preise in den gefragten Metropolen haben ein bedenkliches Niveau erreicht und schließen immer mehr Privatinvestoren aus.“

Weiterhin steigende Preise

So sind nach dem Empirica Immobilienindex die Immobilienpreise in Deutschland auch im dritten Quartal 2017 erneut gestiegen. Der Index für Ein- und Zweifamilienhäuser aller Baujahre habe mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent gegenüber dem letzten Quartal am stärksten zugelegt. Aber auch Eigentumswohnungen verteuerten sich um 1,9 Prozent – hier besonders die Preise für neugebaute Eigentumswohnungen. Auch die Mieten legten weiter zu. Empirica kommt zu dem Ergebnis, dass die Neubaumieten seit 2004 um 27,5 Prozent geklettert sind, in den Städten sogar um 35,7 Prozent. „Das ist ein deutlich höherer Anstieg als die Einkommen“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Alleine zum Vorjahreszeitraum verteuerten sich die Mieten deutschlandweit um 3,2 Prozent. Man kann sich leicht ausmalen, was dies für die gefragten Metropolen bedeutet, wo die Mietsteigerungen deutlich höher ausfallen.

Empirica-Vorstand Dr. Reiner Braun findet hierzu klare Worte: „Seit gut acht Jahren steigen die Mieten, aber viele haben noch immer nicht verstanden: Knappheiten kann man nicht wegdefinieren, sondern nur weginvestieren. Zusätzliche bezahlbare Wohnungen entstehen nur, wenn diese auch rentabel abgesetzt werden können. Diese Marktlogik widerspricht der politischen Beruhigungslogik.” Er fordert die Unterstützung gerade von Familien mit geringerem Einkommen, aber insbesondere die bevorzugte Ausweisung von neuem, bezahlbarem Bauland und reduzierte Belastungen von Neubauten durch weniger Auflagen und Abgaben. „Wir würden uns zudem wünschen, dass der Gesetzgeber den genossenschaftlichen Ansatz neu überdenkt und fördert, wie es in einigen angrenzenden Ländern üblich ist. Seit jeder sind Genossenschaften nämlich eine gute Alternative, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren, Jens Meier.

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Mario Waldmann
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