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Religion
„Wir sind Kirche“ gratuliert Hubert Feichtlbauer zum 80. Geburtstag (PR-inside.com 02.02.2012 19:04:21) - Am kommenden Dienstag feiert Dr. Hubert Feichtlbauer seinen 80. Geburtstag.
Der am 7. Februar 1932 in Obernberg am Inn geborene Journalist und Publizist studierte in Wien und St. Louis (USA) Staatswissenschaften und Englisch-Dolmetsch und arbeitete als Journalist beim Linzer Volksblatt, bei den Salzburger Nachrichten, der Wochenpresse, dem Kurier (einschl. Korrespondent in Washington), der Furche und bei der Wirtschaftskammer Österreichs. Er ist aber auch als Mitarbeiter im ORF-Fernsehen (Club 2, Gesprächsrunden aller Art, Religionssendungen), Vortragender in Bildungsveranstaltungen, Buchautor sowie ehemaliger Vorsitzender
der Plattform „Wir sind Kirche“ in breiten Kreisen des öffentlichen Lebens bekannt.
Heute lebt Feichtlbauer als freiberuflicher Publizist in Wien. Von 1996 bis 2000 war er Vorsitzender der Plattform „Wir sind Kirche. Der bekennende Katholik ist seiner Kirche in kritischer Loyalität verbunden und unterstützt bis zum heutigen Tag Reformen in ihr, die zu einem vernünftigen und zeitgemäßen Ausdruck des Glaubens führen sollen.
Nach wie vor ist Feichtlbauer ein gern gehörter Referent, Moderator und Publizist, der verständlich und mit viel Feingefühl Reformansätze, die seiner Meinung nach „mehrheitsfähig“ sind, darlegt und für breite Vielfalt in der römisch-katholischen Kirche eintritt. Seine großes Wissen und seine verbindliche und wertschätzende Art machen ihn glaubwürdig und haben ihm großes Ansehen und ehrlich gemeinte Wertschätzung eingebracht. Sein Wortwitz und tiefsinniger Humor, der nie auf Kosten anderer geht, gehören zu seinen Markenzeichen.
Als einer, der die Würde der Menschen achtet und für Opfer, insbesondere wegen sexueller Übergriffe, eintritt, ist der feinfühlige und weitblickende Publizist heute Mitglied der Opferschutzkommission unter der Leitung von Waltraud Klasnic.
Die Plattform „Wir sind Kirche“ hat ihm 2000 die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Unter seiner Führung nahm „Wir sind Kirche“ am „Dialog für Österreich“ teil, organisierte Ausbildungslehrgänge für Frauen, welche zur Priesterinnen-Weihe bereit sind, verabschiedete die „Eisenstädter Erklärung" bei der die Gemeinsamkeiten mit der Kirchenleitung genauso ausgedrückt wurden wie die Wünsche nach Reformen. Damals hat „Wir sind Kirche“ auch damit begonnen, Kirchenvolks-Konferenzen abzuhalten, bei denen jeweils wichtige Fragen des kirchlichen Lebens behandelt werden. So wurde 1999 ein neues Anforderungsprofil für Bischöfe entwickelt oder 2003 „Ungehorsam – Dienst an der Kirche" behandelt. 2010 hat die Plattform „Wir sind Kirche“ gemeinsam mit anderen Reformgruppen Eckpunkte für eine menschenrechtskonforme Kirchenverfassung erarbeitet.
Sein Rückzug als Vorsitzender von "Wir sind Kirche" erfolgte vor 10 Jahren nach seinem 70. Geburtstag nicht aus Frustration. Er sei überzeugt und begeistert von der inhaltlichen Verbreitung der Zielsetzungen des Kirchenvolks-Begehrens in vielen Herzen und Hirnen, berichtete damals der ORF. Das, was die Plattform "Wir sind Kirche" tatsächlich geleistet habe, seien Anstöße, Signalrufe, die nicht mehr überhört werden können, ist er bis heute überzeugt. Bei seinem Abschied als Vorsitzender der Katholischen Publizisten (1990) sagte Feichtlbauer: „Was nicht sein muss, ja nicht sein darf, ist die Absoluterklärung des Nichtabsoluten in der Kirche, also das, was man mit Recht als Fundamentalismus ablehnt
„Wir sind Kirche“ gratuliert dem Jubilar und dankt ihm für seinen umsichtigen Einsatz für Reformen in der katholischen Kirche und seine tatkräftige Unterstützung bis zum heutigen Tag.
Für den Vorstand der Plattform „Wir sind Kirche Hans Peter Hurka und Dr. Martha Heizer
| Presse-Information: Plattform "Wir sind Kirche" Österreich
Mosergasse 8
1090 Wien
Kontakt-Person: Hans Peter Hurka Vorsitzender Telefon: ++43/1/315 42 00 E-Mail: e-Mail
Web: www.wir-sind-kirche.at
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Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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