(PR-inside.com 10.11.2009 13:08:04) - Angesichts der Wirtschaftskrise erwartet der Paderborner
Geldautomaten- und Kassenhersteller Wincor Nixdorf auch im seit
Oktober laufenden Geschäftsjahr 2009/10 ein Minus. Rückgänge bei
Umsatz und operativem Ergebnis sollten allerdings nicht stärker
ausfallen als 2008/09, sagte Vorstandsvorsitzender Eckard Heidloff
am Dienstag in Düsseldorf.
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Düsseldorf/Paderborn (ddp.djn). Angesichts der Wirtschaftskrise erwartet der Paderborner Geldautomaten- und Kassenhersteller Wincor Nixdorf auch im seit Oktober laufenden Geschäftsjahr 2009/10 ein Minus. Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis sollten allerdings nicht stärker ausfallen als 2008/09, sagte Vorstandsvorsitzender Eckard Heidloff am Dienstag in Düsseldorf.
Bereits
im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende September) bekam das Unternehmen die Krise zu spüren und verbuchte einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 2,25 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis vor Abschreibungen auf Produkt-Know-how um 13 Prozent auf 179 Millionen Euro nachgab.
Der MDAX-Konzern aus Paderborn leidet seit einigen Quartalen unter einer schleppenden Nachfrage und hatte Ende Juli schließlich die ursprüngliche Prognose für 2008/09 gekappt. Seither hatte Wincor Nixdorf ein operatives Ergebnis unter dem Vorjahresniveau und einen Umsatz leicht unter 2007/08 in Aussicht gestellt. Zuvor wardas Unternehmen davon ausgegangen, Erlöse und operativen Gewinn 2008/09 in etwa auf dem Vorjahresniveau halten zu können.
Ende Juli hatte Wincor Nixdorf zudem ein konzernweites Restrukturierungsprogramm vorgestellt. Heidloff sagte damals, man wolle mit dem zwei Jahre laufenden Programm vor allem interne Prozesse und Strukturen optimieren. Auch die Mitarbeiter müssen sich dabei auf Einschnitte gefasst machen: «Auch da wird es Anpassungen geben», sagte Heidloff seinerzeit.
(ddp)
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