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Wilhelma steht, nach Pinguindiebstahl, erneut in der Kritik von Tierrechtlern

Wilhelma steht, nach Pinguindiebstahl, erneut in der Kritik von Tierrechtlern! - Pinguinanlage hat erhebliche Sicherheitsmängel


Wilhelma steht, nach Pinguindiebstahl, erneut in der Kritik von Tierrechtlern! - 
Pinguinanlage hat erhebliche Sicherheitsmängel
Fahrlässige Sicherheitsmängel (Stuttgart 2007)

(PR-inside.com 28.02.2008 12:09:04)

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Pressemitteilung vom Donnerstag, 28. Februar 2008

Wilhelma steht, nach Pinguindiebstahl, erneut in der Kritik von Tierrechtlern
Pinguinanlage hat erhebliche Sicherheitsmängel

Nürtingen. Nach dem Diebstahl eines Brillenpinguins aus dem Zoo in Stuttgart, erhebt jetzt der Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht schwere Vorwürfe gegen den Zoo.
So sei die Anlage, so der Zookritiker, in punkto
Sicherheit der Pinguine mehr als mangelhaft und biete ideale Voraussetzungen für einen Diebstahl. Albrecht spricht von extremer Fahrlässigkeit von seitens des Zoos.

Die Anlage ist so gebaut (gewollt), dass es dem Besucher mehr als leicht gemacht wird, die Pinguine immer wieder, auf der Plattform, anzufassen. Diese Form des Publikumskontaktes zu den Pinguinen ist Teil der abstrusen Wilhelma-Bildungs- und Erziehungsstrategie. Damit hat der Zoo jedoch auf höchst fahrlässiger Art und Weise einen Diebstahl selbst ermöglicht und fahrlässig begünstigt', so Albrecht kritisch. Immer wieder greifen Besucher nach den Pinguinen. Ärgern sie mit Gegenständen. Die Pinguine sind teilweise sehr gestresst und zeigen Verhaltensstörungen. Unverantwortlich, dass der Zoo dies nicht schon lange unterbunden hat'

Nicht zum ersten Mal steht der Zoo in der Kritik im Umgang mit seinen Pinguinen. Bereits 2003 kritisierte die Tierrechtsorganisation PETA, dass Pinguin-Dame GERDA auf Kindergeburtstagen herumgereicht, ständig gestreichelt und somit unnötigen Stress ausgesetzt werde. Der Zoo sprach damals von einem angeblich sanften Publikumskontakt. Doch genau diese Art der falschen Tierschutzerziehung hält Albrecht für verwerflich und für Diebstahl fördernd.

Hier zeigt die Wilhelma eine völlig falsche Vorbildfunktion. Ein Direktkontakt des Menschen zu den Zooinsassen muss endlich unterbunden werden. Das Ergebnis einer solchen Fehlentwicklung kann man jetzt ganz deutlich sehen. Zudem übertrage der Mensch Krankheiten auf die Tiere, die zu Todesfällen führen können. In der Wilhelma starben seit 1994 mehr als 20 Pinguine', so Albrecht abschließend. Wenn dieser gestohlene Pinguin letztendlich stirbt, trage die Wilhelma also eine erhebliche Mitschuld am tragischen Ausgang dieses Diebstahls. Wann also wird dieser Wilhelma-Zirkus verboten'

Eine Ethik, die nur mit unserem Verhältnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollständig
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte Zoo-Tiere, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)

Autor:
Frank Albrecht
e-mail
Telefon: 07022/ 97 89 80

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.


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