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Kunst
vienna art week Wien wird während der vierten viennaartweek vom 17. bis 23. November zur Kunstplattform mit Festivalcharakter
(PR-inside.com 10.07.2008 17:10:50)
Von 17. bis 23. November findet die viennaartweek erstmals außerhalb der VIENNAFAIR statt. Mit dem neuen Termin verbindet sich auch eine Öffnung des Konzeptes für das kunstinteressierte Publikum. Das Festival ist eine Veranstaltung des Art Cluster Vienna, einer Vereinigung aller wichtigen Wiener Museen, Ausstellungshäuser und Kunstinstitutionen. Über Wien verteilt finden an verschiedenen Orten Ausstellungen und Diskussionen, Führungen und Atelierbesuche sowie Parties statt. Ziel des Kunstfestivals ist die Bündelung von Aktivitäten
im Bereich bildender Kunst, um Wien international nachdrücklich als vitalen und hochwertigen Kunststandort zu positionieren.
Die viennaartweek versteht sich als Plattform für den internationalen künstlerischen Diskurs und bietet auch in diesem Jahr exklusive Zeit für Gespräche mit Persönlichkeiten der Wiener Kunstszene, Einblicke in einmalige Sammlungen, Atelierbesuche und hochkarätige Paneldiskussionen. Drei Themenkomplexe namens Big Time, Ahead of Time und Private Time gliedern rund 50 Veranstaltungen der 45 Programmpartner.
Robert Punkenhofer, künstlerischer Leiter der viennaartweek, freut sich über die Möglichkeit zum Dialog im Rahmen des Festivals: Internationale Größen der Kunstwelt kommen im November nach Wien. Wir bieten dem Publikum außergewöhnliche Kunsterlebnisse und FachbesucherInnen exklusive Informationen mit Wienbezug'
Big Time - Thematische Vielfalt und hochdotierter viennaartbook award
Alle Veranstaltungen unter dem Label Big Time- sind Interessierten frei zugänglich. Dazu gehören ganz zentral Ausstellungseröffnungen in den beteiligten Museen und Galerien. Während der Gallery Nights am 18. und 19. November eröffnen insgesamt 39 Kunststätten in Eschenbachgasse, Seilerstätte sowie dem 6. und 7. Bezirk ihre aktuellen Schauen. Außerdem präsentiert Kunst im öffentlichen Raum (KÖR) Installationen, die nicht nur dekorative Elemente darstellen, sondern das Publikum mitten in der Stadt mit Inhalt und Symbolik der gezeigten Werke konfrontieren.
Bereits zum dritten Mal wird zudem die weltweit beste Kunstpublikation des vergangenen Jahres mit dem viennaartbookaward ausgezeichnet, der höchstdotierten Auszeichnung ihrer Art. Der Preis im Wert von 25.000 Euro wird vom Dorotheum, dem Liechtenstein Museum, der Galerie Sanct Lucas und der LGT (der Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein) gestiftet. Für den viennaartbookaward 2008 wird die ursprüngliche Fokussierung auf Alte Meister nun zu moderner und zeitgenössischer Kunst hin ausgeweitet, wobei sich wie bisher der Bogen von Malerei über Plastik, Kunstgewerbe und Grafik spannt.
Ahead of Time - Kunstdiskurs und Marktanalysen
Die analytische Auseinandersetzung mit Kunst und Kunstmarkt ist in den Veranstaltungen bei Ahead of Time möglich. Offene Paneldiskussionen beschäftigen sich beispielsweise mit der zunehmenden Virtualität der Kunst, der Verknüpfung von Kunst- und Designmarkt sowie der Zukunft von Museen, Galerien oder Kunstkritik. Auch die Kunstausbildung wird in einem der hochkarätig besetzten Podien thematisiert: Ein Panel beschäftigt sich mit der Bildungspolitik im Kunstbereich. Das Symposium ‚Art/Knowledge stellt im Rahmen einer Diskussion den neuen Ph. D.-Studiengang Practice an der Akademie der bildenden Künste vor. Dieser hat zum Ziel, künstlerische Praxis und theoretische Reflexion schon in der Ausbildung enger zu verknüpfen.
Private Time - Fachspezifischer Dialog von ExpertInnen
Für Fachpublikum bietet die viennaartweek geschlossene Veranstaltungen auf hohem Niveau. Bei Studio Visits führen anerkannte Wiener KuratorInnen durch die Ateliers österreichischer KünstlerInnen mit internationalem Ruf. Der Wiener Kurator und Künstler Lorenz Seidler - besser bekannt als eSeL - stellt bei einer Tour durch Off-Spaces des 6. und 7. Bezirks KünstlerInnen in ihrem Arbeitsumfeld vor. Dabei können die SpaziergängerInnen Positionen, Netzwerke und Strategien im Kontext von Stadtentwicklung, Kulturpolitik und Kunstinstitutionen erwandern. Kleine Gesprächsrunden und Cocktails runden das Programm ab und schaffen die Möglichkeit zum internationalen Austausch von Ideen und Trends. Damit soll der Blick auf Wiens Insiderposition im Kunstmarkt weiter geschärft werden.
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