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Stirbt Eisbär KNUT wohlmöglich noch 'plötzlich' und 'unerwartet'?

Wer will schon einen gestörten Eisbären!



(PR-inside.com 25.03.2007 11:48:10)

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Nürtingen. Der Nürtinger Tierrechtler Frank Albrecht, der im Januar Strafanzeige gegen Zoo Leipzig er-stattet hatte, weil dieser u.a. eine Handaufzucht ablehnte und ein Lippenbärenbaby tot spritzte (Be-schwerdeverfahren läuft noch), sorgt sich um den neuesten Leipziger Lippenbärennachwuchs.
In einem Eilschreiben an das Leipziger Veterinäramt, fordert Albrecht die Behörden auf, die schwierige Handaufzucht (Mutter war verstorben) durch einen unabhängigen Veterinärarzt überwachen zu lassen. Eine ordnungsgemäße und weitestgehend
leidensfreie Aufzucht soll damit sichergestellt werden.

Diese radikale Überwachungsforderung hält Albrecht für mehr als berechtigt, da die Dresdner Wochen-post am 21.03.2007 (siehe Dateianhang) darüber berichtete, dass man im Zoo wohl einen völlig neueren und radikaleren Weg der Handaufzucht gehe. Diese Form, so Albrecht, verbürge jedoch höhere Risiken für die Gesundheit und das Leben des Bären, könne zum vorzeitigen Hungertod oder zu größeren Spät-folgen führen.

'Erhält das Bärenbaby keine ausreichenden Möglichkeiten sich auf eine soziale Umwelt zu prägen, ent-zieht man es ständig von Reizen und Reizsituationen oder erfährt es eine extreme soziale Isolation, u.a. wie hier durch permanente Berührungslosigkeit, so ist die Gefahr viel größer, dass es die Nahrung ver-weigert und letztendlich zu Tode kommt.', so der Tierrechtler, der sich seit mehr als 16 Jahren mit so genannte Wildtiere in Gefangenschaft beschäftigt. 'Auch besteht die höhere Gefahr, durch diese Form der Aufzucht, dass das Bärenbaby später geistig und körperlich zurückgeblieben ist (Kasper-Hauser-Syndrom).'

'Bei isoliert aufgezogenen Primaten in der Labortierhaltung wiederum ist es das Fehlen von Sozialkontak-ten, das für die Genese von Bewegungsstereotypien verantwortlich gemacht wird (BERKSON 1968, DE-VENPORT 1979)'
(Quelle: Zoolog. Garten N.F. 64 (1994) 1, S. 25-34)

Albrechts berechtigtes Misstrauen, es könne so zu einem 'plötzlichen' und 'unerwarteten' Tod der, ei-gentlich mal abgelehnten, Handaufzucht kommen, begründet er damit, dass der Zoo Leipzig sich nicht das erste Mal von Bären 'entledigte'.

1990 berichten mehrere Zeitungen darüber, dass der Leipziger Zoo gesunde Bären ('Tiere mit reicher Nachzucht'/ Zoo Leipzig) tötete und das Fleisch an zahlungskräftige Hotels und Restaurants verkaufte. (siehe Dateianhang)
1998 tötet der Zoo Leipzig zwei gesunde Braunbären, weil deren Haltung nicht mehr 'artgerecht' und eine Vermittlung der Bären unmöglich gewesen sei. (siehe Dateianhang)
2007 spritzt der Zoo Leipzig ein Lippenbärenbaby tot. 'Eine Handaufzucht eines Wildtieres in Menschen-hand sei nicht artgerecht und führe zu späteren Verhaltensanomalien', so unter anderem die Begründung des Zoos für die Euthanasie. (siehe Dateianhang)

Zudem lehnte die Leipziger Staatsanwaltschaft 2007 eine Überprüfung von weiteren mysteriösen Todes-fällen anderer nichtmenschlicher Tiere im Zoo ab, trotz eindeutiger Euthanasiehinweise (siehe Dateian-hang). Weiterhin unterließ die Anwaltschaft fahrlässigerweise, die Bärentierpfleger zur Euthanasie des Lippenbären zu befragen, obwohl diese nachweislich von der Tötung 'erst überzeugt werden mussten'. Weitere Hinweise auf mögliche Ungereimtheiten um den Bärentod (z.B. guter Zustand des Bären in der Obhut der Hundedame) wurde ebenfalls nicht nachgegangen. Die Staatsanwaltschaft folgte nur den Aus-führungen des Zoos.

'Ich will, dass hier alles mit rechten Dingen abläuft. Diesmal muss der Bärennachwuchs eine reelle Chan-ce zum Überleben erhalten und endlich mal am Leben bleiben dürfen.', so der Tierrechtler abschließend. 'Diese 'radikale' Form der Aufzucht, führt später eindeutig zu noch größeren Problemen bis hin zur Nah-rungsverweigerung und letztendlich zum Tod. Das darf nicht sein. Mein Vertrauen hat der Zoo Leipzig, aufgrund der vielen Bärentötungen, bei dieser Aufzucht definitiv nicht.'

Nichtmenschliche Tiere (hier so genannte 'ZooTiere') haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Presse-Information:
Tierrechtler



Kontakt-Person:
Frank Albrecht

E-Mail: e-Mail

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.



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