PR-inside.com
DeutschEnglish
Mit unserem RSS-Feed sind Sie immer auf dem neusten Stand
rss feed


Mehr Informationen
Wirtschaft & Industrie

Weltbank-Chef Zoellick geht


© apa
Weltbank-Chef Zoellick geht
Zoellick führt Weltbank seit 2007
APA (Archiv/epa)

(PR-inside.com 15.02.2012 18:06:12) - Die Weltbank muss sich inmitten der Euro-Schuldenkrise und der globalen Konjunkturprobleme einen neuen Chef suchen. Ihr Präsident Robert Zoellick kündigte am Mittwoch seinen Abtritt nach dem Ablauf der Amtsperiode Ende Juni an. Der frühere US-Politiker und Goldman-Sachs-Manager führt die Institution, die für 187 Länder arbeitet, seit Mitte 2007 an.

Drucken Ausdrucken
(Washington | APA/Reuters | 2012-02-15 18:04) Die Weltbank muss sich inmitten der Euro-Schuldenkrise und der globalen Konjunkturprobleme einen neuen Chef suchen. Ihr Präsident Robert Zoellick kündigte am Mittwoch seinen Abtritt nach dem Ablauf der Amtsperiode Ende Juni an. Der frühere US-Politiker und Goldman-Sachs-Manager führt die Institution, die für 187
Länder arbeitet, seit Mitte 2007 an. Mögliche Kandidaten für seine Nachfolge sind US-Außenministerin Hillary Clinton und der frühere Wirtschaftsberater der US-Regierung, Larry Summers. Die Spitze der Weltbank wird nach ungeschriebenen Gesetzen von der Regierung in Washington besetzt, während der IWF traditionell von einem Europäer geführt wird. Die US-Regierung wollte sich am Mittwoch jedoch nicht zu der Nachfolge äußern. Allerdings drängen Schwellenländer - zuletzt bei der Vergabe des IWF-Chefsessels - auf eine Besetzung der Spitzenposten. Staaten wie Brasilien und China dürften sich bei der Weltbank-Neubesetzung erneut zu Wort melden. Der Republikaner Zoellick wiederum könnte ins Weiße Haus wechseln, sollte sich ein Parteifreund bei der US-Wahl Ende 2012 im Rennen gegen Präsident Barack Obama durchsetzen. Kernaufgabe der Weltbank ist die Förderung armer, aufstrebender Länder. Direkt ist die Institution zwar nicht für die Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise verantwortlich. Allerdings sieht sie eine zentrale Aufgabe darin, mit Finanzhilfen in ärmeren Ländern die Folgen der Krise abzufedern. Diese leiden unter der Haushaltsmisere in den großen Volkswirtschaften - etwa durch ausbleibende Geldzuflüsse aus Ländern, die in das Visier der Finanzmärkte geraten sind. Die UNO-Sonderorganisation unterhält mehr als 100 Länderbüros und hilft mit rund 1800 Projekten - von der Vergabe von Mikrokrediten in Bosnien und Herzegowina über Wiederaufbauprogramme nach Erdbeben bis hin zur Förderung von Schulbildung in Bangladesch.

Erklärung: Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit apa gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur Austria Presse Agentur APA eG. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte APA.
Aktuelle Nachrichten
Lesen Sie die aktuellsten Nachrichten
www.newsenvoy.com


AGB | Datenschutz | Impressum | Kontakt