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Hintergrund der neuen Ermittlungen ist ein Vorfall im Parlament des Wetteraukreises

Weitere Ermittlungen gegen hessischen Neonazi Wöll


Weitere Ermittlungen gegen hessischen Neonazi Wöll
Weitere Ermittlungen gegen hessischen Neonazi Wöll ©ddp

(PR-inside.com 26.06.2007 18:38:10) - Gegen den Chef der hessischen NPD, Marcel Wöll, wird erneut
ermittelt. Nachdem ihn die Gießener Staatsanwaltschaft bereits wegen
Volksverhetzung angeklagt hat, steht Wöll nun auch im Verdacht, sich
der versuchten Nötigung schuldig gemacht zu haben. Das teilte die
Gießener Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage mit.

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Gießen (ddp-hes). Gegen den Chef der hessischen NPD, Marcel Wöll, wird erneut ermittelt. Nachdem ihn die Gießener Staatsanwaltschaft bereits wegen Volksverhetzung angeklagt hat, steht Wöll nun auch im Verdacht, sich der versuchten Nötigung schuldig gemacht zu haben. Das teilte die Gießener Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage
mit. Hintergrund der neuen Ermittlungen ist ein Vorfall im Parlament des Wetteraukreises, dem Wöll seit Februar als Abgeordneter angehört. Bei einer Sitzung des Kreistags vergangene Woche soll Wöll laut Zeugenaussagen handgreiflich gegenüber Jugendlichen geworden sein, die Flugblätter für ein NPD-Verbot verteilten. Bereits im März hatte Wöll für einen Eklat im Kreistag gesorgt, als er die Streichung von Zuschüssen für Klassenfahrten zur Gedenkstätte Auschwitz verlangte und in diesem Zusammenhang von «Gehirnwäsche» sprach. Wegen der Äußerung muss sich Wöll ab Anfang August vor Gericht verantworten. Der Vorwurf gegen ihn lautet auf Volksverhetzung. (ddp)

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