(PR-inside.com 12.06.2007 12:41:57) - Im Zusammenhang mit dem rechtsextremistischen Überfall auf eine
Theatergruppe in Halberstadt sind weitere Details zu den
Polizeipannen bekannt geworden. Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck
sagte am Dienstag auf ddp-Anfrage, dass der vorbestrafte
Hauptverdächtige der Tat unter Bewährung gestanden habe.
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Halberstadt (ddp). Im Zusammenhang mit dem rechtsextremistischen Überfall auf eine Theatergruppe in Halberstadt sind weitere Details zu den Polizeipannen bekannt geworden. Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck sagte am Dienstag auf ddp-Anfrage, dass der vorbestrafte Hauptverdächtige der Tat unter Bewährung gestanden habe. Der 22-Jährige sei am 22. Juni
2006 zu einer Jugendstrafe mit Bewährung wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt worden. Roggenbuck bestätigte damit einen Bericht der «Bild-Zeitung» (Dienstagausgabe). Die Polizei hätte bei der Kontrolle des Verdächtigen und beim Abgleich mit ihren Informationssystemen sofort erkennen können, dass es sich um einen Gewalttäter handelte, sagte der Oberstaatsanwalt.
Kurz nach dem Überfall am Wochenende hatten Polizeibeamte den Tatverdächtigen gestellt und nach der Überprüfung der Personalien wieder laufen gelassen. Nach einer zweitägigen Fahndung stellte sich der Halberstädter am Sonntag. Am Montag wurde gegen ihn Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Festgenommene hat unterdessen gestanden, beim Überfall mit der Faust auf Schauspieler eingeschlagen zu haben. Mehrere von ihnen wurden schwer verletzt.
Der Mann ist den Angaben zufolge bereits sei acht Jahren polizeibekannt. Zu seinen Straftaten zählten Diebstahl, räuberische Erpressung, Raub und das Tragen von Nazi-Symbolen.
(ddp)
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