(PR-inside.com 25.11.2009 08:33:03) - Die beschlossene Verkürzung des Wehrdiensts könnte nach Ansicht
des Wehrbeauftragten des Bundestags, Reinhold Robbe (SPD), zum
effizienteren Einsatz der jungen Soldaten genutzt werden. Nach der
Grundausbildung folge derzeit zunehmend ein sechsmonatiger
«Gammeldienst», sagte Robbe am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin».
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Köln (ddp). Die beschlossene Verkürzung des Wehrdiensts könnte nach Ansicht des Wehrbeauftragten des Bundestags, Reinhold Robbe (SPD), zum effizienteren Einsatz der jungen Soldaten genutzt werden. Nach der Grundausbildung folge derzeit zunehmend ein sechsmonatiger «Gammeldienst», sagte Robbe am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin». Es dürfe den Wehrpflichtigen aber
nicht der Eindruck vermittelt werden, dass sie überflüssig seien. Bei der von Union und FDP beschlossenen Verkürzung des Wehrdiensts von neun auf sechs Monate ab 2011 komme es darauf an, ob die jungen Soldaten dann vernünftiger eingesetzt würden.
Ein Konzept für einen veränderten Wehrdienst existiert derzeit nach Ansicht des Wehrbeauftragten nicht einmal im Ansatz. Denkbar sei etwa, den Wehrdienst stärker auf den Katastrophenschutz im Inland auszurichten. Das Hauptaugenmerk müsse jedoch stets auf der Landesverteidigung liegen. Dies sei in der Verfassung vorgeschrieben, sagte Robbe.
(ddp)
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