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Ordinariat Regensburg verweist auf absolvierte Langzeittherapie Wegen Missbrauchs verurteilter Pfarrer arbeitet wieder als Seelsorger
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| Wegen Missbrauchs verurteilter Pfarrer arbeitet wieder als Seelsorger ©ddp |
(PR-inside.com 26.07.2007 19:15:33) - Ein wegen sexuellen Missbrauchs an einem minderjährigen Jungen
verurteilter Priester arbeitet im Bistum Regensburg als Seelsorger.
Nachdem Kritik an dieser Entscheidung laut wurde, verteidigte das
Ordinariat Regensburg am Donnerstag den Priester. Der Mann sei im
Jahr 2000 zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden.
Regensburg (ddp-bay). Ein wegen sexuellen Missbrauchs an einem minderjährigen Jungen verurteilter Priester arbeitet im Bistum Regensburg als Seelsorger. Nachdem Kritik an dieser Entscheidung laut wurde, verteidigte das Ordinariat Regensburg am Donnerstag den Priester. Der Mann sei im Jahr 2000 zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. «Der Geistliche hat sich in schriftlicher Form beim Opfer und seinen Geschwistern entschuldigt und Schmerzensgeld gezahlt», hieß
in der Stellungnahme.
Nach dem «Vorfall» sei der Mann aus seiner Pfarrei abgezogen worden und habe sich für drei Monate in stationäre therapeutische Behandlung begeben, teilte das Ordinariat mit. Nach dem Klinikaufenthalt habe er vier Jahre lang eine Psychotherapie gemacht. Dem Gutachten des Arztes zufolge bestünden bei dem Mann «keine Bedenken» mehr. Das Ordinariat betonte: «Der Facharzt konnte mit Sicherheit feststellen, dass bei dem Geistlichen keine pädophile Fixierung vorliege.» Das «einmalige abweichende, aber behandelbare Verhalten» sei therapeutisch aufgearbeitet worden. Ein Rückfall sei nicht zu erwarten.
Nachdem weder aus therapeutischer noch aus juristischer Sicht Bedenken bestanden hätten, habe man den Mann in der Pfarrseelsorge eingesetzt. Der Geistliche arbeite dort «zur allgemeinen Zufriedenheit», teilte das Ordinariat mit.
(ddp)
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