PR-inside.com
DeutschEnglish
Mit unserem RSS-Feed sind Sie immer auf dem neusten Stand
rss feed


Mehr Informationen
Diverses

Die Höhe des Schadens konnte noch nicht beziffert werden

Wasserfluss vor Wiesbadener Finanzministerium noch nicht gestoppt



(PR-inside.com 07.11.2009 13:16:03) - Einen Tag nach der fehlgeschlagenen Erdwärmebohrung vor dem
Wiesbadener Finanzministerium sprudelt noch immer Wasser aus dem
Bohrloch. Es sei zwar gelungen, den Wasserfluss im Vergleich zu
Freitagabend zu halbieren, das Leck sei aber noch nicht vollständig
abgedichtet, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Samstag in
Wiesbaden auf ddp-Anfrage.

Drucken Ausdrucken
Wiesbaden (ddp-hes). Einen Tag nach der fehlgeschlagenen Erdwärmebohrung vor dem Wiesbadener Finanzministerium sprudelt noch immer Wasser aus dem Bohrloch. Es sei zwar gelungen, den Wasserfluss im Vergleich zu Freitagabend zu halbieren, das Leck sei aber noch nicht vollständig abgedichtet, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Samstag in Wiesbaden auf ddp-Anfrage. Fachleute hatten am Freitagabend begonnen, mit einem 150 Meter
langen Spezialrohr Beton in das Bohrloch zu pumpen. Die Experten rechneten damit, die Reparaturarbeiten noch am Samstag beenden zu können. Die Höhe des Schadens könne noch nicht beziffert werden. Bauarbeiter hatten am Donnerstag in der Wiesbadener Innenstadt versehentlich eine Grundwasserblase angebohrt und damit eine Wasserfontäne ausgelöst. Das kalte Wasser schoss daraufhin aus rund 130 Metern Tiefe nach oben und überflutete einen Parkplatz und eine Grünfläche. Pro Minute traten bis zu 6000 Liter Wasser aus. Gegen Mitternacht standen den Angaben zufolge etwa 400 Quadratmeter unter Wasser. Feuerwehrleute pumpten das Wasser in Kanäle, um ein Überfluten des Finanzministeriums und eines Hotels zu verhindern. Bei dem Bauprojekt auf dem Gelände des Finanzministeriums sollte überprüft werden, ob für einen geplanten Anbau Erdwärme genutzt werden kann. Nach Angaben des Sprechers hatten Fachleute vor der Bohrung geprüft, ob bei den Arbeiten möglicherweise Heilquellen getroffen werden könnten, aus denen heißes Wasser mit hohem Druck an die Erdoberfläche schießen kann. Dieses Risiko sei als gering eingeschätzt worden. (ddp)


Erklärung: Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.
Aktuelle Nachrichten
Lesen Sie die aktuellsten Nachrichten
www.newsenvoy.com


AGB | Datenschutz | Impressum | Kontakt