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Bundesverteidigungsminister besucht DLV-Kader im Bundesleistungszentrum in Kienbaum

Vorbereitung auf Leichtathletik-WM



(PR-inside.com 12.08.2009 18:38:01) - Drei Tage vor Beginn der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in
Berlin bekamen die Sportler Aufmunterung von höchster Stelle.
Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) zeigte sich am
Mittwoch auf einem Rundgang durch das Bundesleistungszentrum
Kienbaum in Brandenburg überzeugt davon, dass das deutsche Team
einige Medaillen bei der Leichtathletik-WM in Berlin erringt.

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Kienbaum (ddp-bln). Drei Tage vor Beginn der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin bekamen die Sportler Aufmunterung von höchster Stelle. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) zeigte sich am Mittwoch auf einem Rundgang durch das Bundesleistungszentrum Kienbaum in Brandenburg überzeugt davon, dass das deutsche Team einige Medaillen bei der Leichtathletik-WM in Berlin erringt. Besonders von jenen 18 Athleten aus dem Kader, die
der Bundeswehr angehören, erhofft sich Jung Plätze auf dem Treppchen. «Bei den vergangenen Weltmeisterschaften haben Sportsoldaten knapp die Hälfte aller deutschen Medaillen errungen. Das soll in Berlin ähnlich werden», sagte Jung. Das Leistungszentrum Kienbaum befindet sich rund 50 Kilometer östlich von Berlin. Jung informierte sich über den Stand der Vorbereitungen der deutschen Leichtathletik-Mannschaft. Er zeigte sich beeindruckt von den technischen Voraussetzungen, unter denen die Sportler in Kienbaum trainieren. Die Sportförderung durch die Bundeswehr nannte er «notwendig, gut und richtig». Insgesamt bereiten sich in Kienbaum derzeit 90 Leichtathleten auf die am Wochenende in Berlin beginnende Leichtathletik-WM vor. «Damit ist erstmals die komplette deutsche Mannschaft hier», sagte Klaus-Peter Nowack, Geschäftsführer des Bundesleistungszentrums Kienbaum. Nach jahrelangen Vorbehalten gegenüber dem Zentrum, in dem schon zu DDR-Zeiten Spitzensportler trainiert wurden, genieße die Sportstätte heute «uneingeschränkte Akzeptanz». Zugleich sieht Nowack in der gemeinsamen Vorbereitung einen Vorteil im Kampf um die Medaillen. «Mit den vielen Disziplinen unter einem Dach herrscht eine Stimmung wie in einem olympischen Dorf», sagte er. Dies habe auch positive Auswirkungen auf die mentale Verfassung der Athleten. «Man spürt, dass die Athleten etwas Besonderes schaffen wollen. Das war in den vergangenen Jahren nicht so», zeigte sich der Geschäftsführer überzeugt. Auch der derzeitige Star der DLV-Riege, die Hochspringerin und größte deutsche Medaillenhoffnung Ariane Friedrich, hält sich in Kienbaum auf. «Die naturnahe Lage ist gut für meine Vorbereitung. Es gibt hier viele Rückzugsmöglichkeiten, die ich anderorts nicht hätte», sagte die 25-jährige gebürtige Thüringerin. «Hier kann ich entspannen, in Berlin würde ich nervös werden», sagte Friedrich. Sie will deshalb erst am Dienstag zur Qualifikation nach Berlin kommen. Nach eigener Einschätzung befindet sie sich in der Form ihres Lebens. «So gut wie jetzt war ich noch nie.» Verteidigungsminister Jung ließ sich bei seinem Besuch von der Stimmung im deutschen Lager anstecken. Er sprach sogar die Hoffnung aus, «dass bei der Weltmeisterschaft ein Stückchen vom Sommermärchen der Fußball-WM 2006 überspringt». In den kommenden Jahren soll Kienbaum weiter ausgebaut werden. Mit Mitteln des Bundesinnenministeriums von insgesamt 13 Millionen Euro sollen unter anderem ein neues Hauptgebäude und neue Sporthallen gebaut werden, darunter die höchste Trainingshalle Deutschlands. Insgesamt sind dann 48 Millionen Euro in das Bundesleistungszentrum seit 1989 investiert worden. (ddp)


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