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Viele Hamburger sind unzureichend abgesichert – Risikovorsorge ist ein Frauenthema



Viele Hamburger sind unzureichend abgesichert – Risikovorsorge ist ein Frauenthema
So haben sich die Hamburger gegen persönliche Lebensrisiken abgesichert.

(PR-inside.com 26.11.2012 11:54:55) - Die meisten Hamburger haben zwar eine Haftpflicht- und eine Hausratsversicherung, aber gegen persönliche Lebensrisiken sind viele nicht abgesichert. Das zeigt das aktuelle Haspa-Trendbarometer, eine Befragung von 800 repräsentativ ausgewählten Hamburgern im Auftrag der Hamburger Sparkasse.

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„Leider gibt es keine Versicherung, die davor schützt, krank zu werden oder einen Unfall zu erleiden. Aber mit der richtigen Vorsorge können die finanziellen Folgen gemindert werden“, betont Reinhard Klein, Privatkundenvorstand der Hamburger Sparkasse. Das sehen 41 Prozent der Hamburger wohl ähnlich. Denn 13 Prozent der Befragten machen sich
häufig, 28 Prozent zumindest gelegentlich Gedanken, ob sie ausreichend gegen allgemeine Lebensrisiken wie Unfälle und Krankheiten abgesichert sind.

Die Top 3 bei den Versicherungen sind die Haftpflicht- (75%), die Hausrat- (65%) und die Unfallversicherung (53%). Auf die Frage, welche Versicherungen die Hamburger gegen Alltags- und Lebensrisiken abgeschlossen haben, folgen die Rechtsschutz- (34%) sowie die Auslandsreise-, Berufsunfähigkeits- und Krankentagegeldversicherung mit jeweils 30 Prozent. Nur ein Viertel der Befragten verfügt über eine private Krankenzusatzversicherung, 15 Prozent eine Risiko-Lebens- und 8 Prozent über eine Handyversicherung.

Der Bedarf an Versicherungen hängt ganz wesentlich von den individuellen Lebensumständen ab. Eine Haftpflicht- und eine Hausratversicherung sind quasi Pflichtversicherung, das wissen die Menschen. „Bedenklich ist, dass viele Hamburger das Risiko der Berufsunfähigkeit so gering schätzen oder einfach ignorieren. Es ist schon tragisch genug, wenn man krankheits- oder unfallbedingt dauerhaft arbeitsunfähig wird. Aber wenn dann auch noch finanzielle Schwierigkeiten hinzukommen, kann das zum Problem für die ganze Familie werden“, warnt Klein. Jedes Jahr müssen laut Deutscher Rentenversicherung Bund rund 180.000 Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen ihre berufliche Tätigkeit aufgeben. „Die laufenden finanziellen Belastungen in der Folge kann kaum jemand aus seinen Rücklagen bestreiten“, ergänzt Klein. Auch Verbraucherschützer hätten festgestellt, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung „wichtig für alle“ sei.

Risikovorsorge scheint für Frauen wichtiger zu sein als für Männer. Besonders für einkommensstarke Frauen zwischen 18 und 39 Jahren ist dies mit 60 Prozent ein wichtiges Thema, bei Männern hingegen nur für 40 Prozent. Dieses Ungleichgewicht der Geschlechter setzt sich bis ins Alter fort: In der Gruppe der über 50-Jährigen beschäftigen sich 50 Prozent der Frauen, aber nur 30 Prozent der Männer mit dem Thema Risikovorsorge.

Wer sich besser absichern will, sollte möglicherweise schnell handeln. Denn ab 21. Dezember müssen Versicherungsverträge Unisex-Tarife enthalten. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass Risiko-Lebensversicherungen für Frauen teurer werden sowie private Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungen für Männer. „Lassen Sie sich individuell beraten, ob es für Sie günstiger ist, noch eine Versicherung zum alten Tarif abzuschließen“, empfiehlt Klein.

Presse-Information:
Hamburger Sparkasse AG

Wikingerweg 1
20537 Hamburg

Kontakt-Person:
Torsten Borchers
Pressereferent
Telefon: 040 3579-4806
E-Mail: e-Mail

Web: http://www.haspa.de


Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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