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Das Vorgang läuft bisher «reibungslos»

Vattenfall fährt AKW Krümmel nach Panne wieder hoch



(PR-inside.com 04.07.2009 11:36:01) - Nach der jüngsten Panne fährt Betreiber Vattenfall Europe das AKW
Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht seit Freitagabend
wieder hoch. Der ausgefallene Transformator sei wieder in Betrieb
genommen worden, sagte Sprecherin Barbara Meyer-Bukow am Samstag auf
ddp-Anfrage. Noch im Verlauf des Wochenendes solle der Atommeiler
wieder mit «maximal möglicher Leistung» laufen.

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Geesthacht (ddp). Nach der jüngsten Panne fährt Betreiber Vattenfall Europe das AKW Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht seit Freitagabend wieder hoch. Der ausgefallene Transformator sei wieder in Betrieb genommen worden, sagte Sprecherin Barbara Meyer-Bukow am Samstag auf ddp-Anfrage. Noch im Verlauf des Wochenendes solle der Atommeiler wieder mit «maximal möglicher Leistung» laufen. Das Hochfahren laufe bisher «reibungslos». Am Freitag
hatten nach Polizeiangaben rund 120 Atomkraftgegner in Geesthacht gegen die weitere Nutzung des AKW demonstriert. Die ursprünglich bis Samstagabend angemeldete Mahnwache wurde aber bereits am Freitagabend beendet. Im Verlaufe der Versammlung mussten die insgesamt 220 eingesetzten Polizisten zweimal einschreiten. Einige Teilnehmer hatten versucht, die Absperrung zu durchbrechen. Außerdem blockierten zeitweise bis zu 50 Atomkraftgegner die Elbuferstraße. Das AKW Krümmel war am Mittwochnachmittag heruntergefahren worden. Auslöser war ein von einem Mitarbeiter fälschlicherweise von Hand geschlossenes Notventil an einem Eigenbedarfstransformator. Durch den dadurch bedingten Ausfall des Transformators wurde nach Vattenfall-Angaben eine Turbinenschnellabschaltung ausgelöst. Seit Mittwochabend lief der Reaktor deshalb nur mit halber Leistung. Die jüngste Panne war der zweite Vorfall seit Wiederanfahren des Meilers am 19. Juni nach fast zweijährigem Stillstand. Wenige Tage nach dem Wiederanfahren hatte es bereits einen Defekt an einem Elektronikteil für eine Reaktorschutzmaßnahme gegeben. Davor war der Reaktor nach einem Transformatorbrand und einem dadurch verursachten Störfall ab dem 28. Juni 2007 sowie mehrerer Pannen knapp zwei Jahre lang vom Netz. (ddp)


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