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Politik
Frankreich bereitet sich auf Evakuierungen vor - Merkel
telefoniert mit Siniora USA rufen Hisbollah zum Ende der Gewalt auf Erste Zusammenfassung © AP (PR-inside.com 09.05.2008 21:04:08)
Washington (AP) Die USA haben sich besorgt über die Welle der Gewalt im Libanon gezeigt und die Hisbollah zu einem Ende ihrer Angriffe aufgefordert. Die Hisbollah müsse ihre Versuche einstellen, sich über die Entscheidungen der demokratisch gewählten Regierung hinwegzusetzen, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses, Gordon Johndroe, am Freitag. Auch der Iran und Syrien müssten ihre Unterstützung für die Organisation und ihre destabilisierenden Effekte im
Libanon beenden.
«Wir haben Vertrauen in die Regierung des Libanons», sagte Johndroe. US-Außenministerin Condoleezza Rice warf der Hisbollah vor, Zivilpersonen zu verletzten und zu töten. Die Hisbollah versuche, «ihren Staat-im-Staat» zu schützen. Frankreich bereitete sich unterdessen auf eine mögliche Evakuierung seiner Bürger aus dem Libanon vor, wie das Außenministerium in Paris erklärte. Frankreich, Spanien und Italien arbeiteten außerdem an einer Initiative, um die Lage in der libanesischen Hauptstadt Beirut zu beruhigen, sagte der französische Außenminister Bernard Kouchner dem Radiosender France-Info. Er forderte alle Seiten auf, die Waffen niederzulegen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonierte am Freitagabend mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Fuad Siniora, der ihr seine Sorge über die aktuelle Situation im Libanon übermittelte. In der Erklärung eines Regierungssprechers hieß es, die Bundeskanzlerin habe dem Ministerpräsidenten ihre Unterstützung versichert, insbesondere im Hinblick auf seinen Aufruf zur Einstellung aller Gewalt und zur Rückkehr zu einem friedlichen Dialog. Dieser solle schnellstmöglich zur Wahl eines neuen Präsidenten führen.
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