US-Reisewarnung für Garmisch-Partenkirchen nach Schlägerei
(PR-inside.com 04.07.2009 09:51:00) - Eine Sicherheitswarnung der USA für Garmisch-Partenkirchen hat zu
Irritationen zwischen deutschen und amerikanischen Behörden geführt.
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Berlin/München (ddp-bay). Eine Sicherheitswarnung der USA für Garmisch-Partenkirchen hat zu Irritationen zwischen deutschen und amerikanischen Behörden geführt. Wie der «Münchner Merkur» (Samstagausgabe) berichtet, gab das Münchner US-Generalkonsulat eine schriftliche Warnung an alle sich in Deutschland aufhaltenden US-Bürger mit der Aufforderung heraus, am Wochenende des 4. Juli von Reisen in den bayerischen Urlaubsort abzusehen. Der 4. Juli ist der
Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten.
In der Reisewarnung, die laut dem Bericht von US-Konsulaten in ganz Deutschland tausendfach per Mail verschickt wurde und weltweit im Internet einsehbar ist, wird vor «Vergeltungsmaßnahmen» einer deutschen Gruppe gegen US-Bürger gewarnt. Auslöser sei ein Vorfall vor einem örtlichen Nachtclub gewesen, weshalb amerikanische Staatsangehörige öffentliche Plätze, vor allem aber Restaurants, Bars und Diskotheken in der Gemeinde meiden sollten. «US-Bürger sollten äußerst wachsam sein», heißt es in der Warnung.
Eine Sprecherin des US-Generalkonsulats in München bestätigte der Zeitung den Inhalt der Nachricht, wollte zum Hintergrund aber keine Angaben machen. Sobald konkrete Anhaltspunkte für eine Gefährdung amerikanischer Staatsangehöriger vorlägen, seien die Konsulate verpflichtet, die Bürger umgehend in Kenntnis zu setzen, sagte sie.
Nach Informationen des «Münchner Merkurs» geht die Sicherheitswarnung auf einen Vorfall vor einer Garmischer Diskothek zurück. Dabei waren am 27. Juni ein Zivilangestellter der US-Armee und ein gebürtiger Türke in Streit geraten. Bei dem Handgemenge seien mehrere Personen verletzt worden. Einer der deutsch-türkischen Beteiligten soll dem Amerikaner damit gedroht haben, in den nächsten Tagen mit Freunden zurückzukommen und Rache zu üben.
Ein deutscher Sicherheitsbeamter sprach von einer «alltäglichen Wirtshaus-Schlägerei», die von den US-Behörden völlig falsch interpretiert worden sei.
(ddp)
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