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Essen und Trinken

Unwiderstehlicher GÄNSEBRATEN am Martinstag – ein Rezept aus dem Burgenland - Österreich

Martinigans - Candarila
Martinigans - Candarila
Der herzhafte Genuss für klirrend kalte Nächte

 

PR-Inside.com: 2015-11-09 21:13:18
Einst war der Ritter Martin in einer kalten Nacht mit einem warmen Mantel bekleidet auf seinem stattlichen Ross unterwegs. Mitten des Weges traf er auf einen armen frierenden Bettler, der sein Herz berührte. Ohne zu zögern schnitt Martin seinen warmen Mantel mit dem Schwert entzwei und gab die Hälfte dem frierenden Mann. Später sollte eben dieser fromme Martin zum Bischof ernannt werden. Er hatte jedoch Angst vor der Verantwortung, deshalb versteckte er sich im Gänsestall, um dieser würdevollen Aufgabe zu entgehen. Die Gänse waren aber nicht gerade glücklich über die engen Verhältnisse in ihrem Stall. Sie waren dermaßen erschrocken und schnatterten so laut, dass Martins Versteck nicht lange geheim blieb. Daraufhin wurde er gegen seinen Willen zum Bischof ernannt.


Früher entlohnten die Bauern ihre Knechte und Mägde auch mit Naturalien. Gerade bei bevorstehendem langem und kaltem Winter waren die Futtervorräte für die Tiere oft eine Mangelware. Daher gaben die Bauern bereitwillig so manche Gans als Lohn für ihre Knechtschaft her, damit sie weniger Mäuler zu stopfen hatten. Für die Knechte waren die Gänse ein willkommenes eiweißhaltiges Festmahl, was sie sich normalerweise nicht leisten konnten.


Es gibt natürlich Widersprüche über die Hintergrundgeschichte, warum man heute noch zum Martinstag gerne Gänsebraten isst. Eines ist sicher. Der Gänsebraten ist heute noch genauso gut wie zurzeit der Knechtschaft.


Sicher ist aber, zu Gänsebraten passen am besten Rotkraut und Knödel. Das Rotkraut rundet man idealerweise mit Birnen- oder Quittenessig ab. Die deftige Gans mit der Kräutermischung aus bekömmlichen Bergkräutern würzen, den Bauch mit süßem Honig bepinseln. Dann schmeckt das Mahl noch bekömmlicher. Besonders im östlichsten Bundesland Österreichs hat die Gänsehaltung Tradition. Genaueres Rezept dazu finden Sie auf der Seite von CANDARILA ONLINE STORE (www.candarila.com) – einem Spezialisten für regionale Produkte aus Österreich.


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