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Politik
Künast: «Merkel ist ein Risiko für dieses Land»
Union und FDP profitieren von Großspendern aus der Finanzbranche (PR-inside.com 12.09.2009 14:22:04) - Die Wahlkampf-Großspenden der deutschen Finanzwirtschaft stoßen
den Grünen sauer auf. «Es ist ungeheuerlich, wie die Banken CDU und
FDP sponsern», sagte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast am Samstag
in Berlin.
Hamburg/Berlin (ddp). Die Wahlkampf-Großspenden der deutschen Finanzwirtschaft stoßen den Grünen sauer auf. «Es ist ungeheuerlich, wie die Banken CDU und FDP sponsern», sagte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast am Samstag in Berlin.
Sie sagte: «Ich fordere Merkel auf klarzustellen, wie sie angesichts dieser Großspenden unabhängig für Deutschland agieren will.» Zuvor hatte «Der Spiegel» aufgelistet, dass vor allem die FDP von
der Spendenbereitschaft profitiere, daneben aber nur noch die Union in den Genuss von solchen finanziellen Zuwendungen komme.
Unter den Großspenden über 50 000 Euro, die in den letzten Monaten an die Parteien geflossen sind, werden für Juni 200 000 Euro von der Deutschen Bank, 150 000 Euro von der Deutschen Vermögensberatung AG und 100 000 Euro von der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung festgehalten. Im April bekam die FDP 250 000 Euro von der Düsseldorfer Finanzierungsgesellschaft Substantia. Die CDU konnte sich den Angaben zufolge über 106 000 Euro von der Hamburger Berenberg Bank freuen und über 200 000 Euro von der Deutschen Bank.
Künast zeigte sich hochgradig verärgert: «Merkel ist ein Risiko für dieses Land: Erst lässt sie Ackermann das Bankenrettungsgesetz schreiben, von dem zuerst die Deutsche Bank profitiert, dann folgen teure Nachbesserungen und zum Schluss 200 000 Euro als Dankeschön an die CDU.» Sie warf der Kanzlerin vor, hinter einer netten Fassade den Bundeshaushalt «für Ackermann und Co. auszuplündern».
(ddp)
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