(PR-inside.com 06.11.2009 10:52:25) - Zu klein, schlaff, flach oder gar asymmetrisch? Nein, vom Busen ist hier nicht die Rede. Der Name der Problemzone lautet schlicht "Po". Ein Körperteil, dessen Beschaffenheit - wenn etwa durch mehrere Lebensjahre gezeichnet - auch Männern oft zu schaffen macht. Die gute Nachricht: Es gibt Hilfe. Die plastische Chirurgie kann der Kehrseite durch Implantate neue "Fülle und Kraft" verleihen. Mit wenig Risiko und viel Erfolg.
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Die Methode
Unter Gesaugmentation (Gesvergrerung) versteht man eine Operation, bei der Silikon-Implantate in verschiedenen Formen und Gren zum Einsatz kommen. Mit speziellen Operationstechniken lässt sich auf diesem Weg verlorenes Volumen wett machen und der Po kunstvoll modellieren - bis er seinen Inhaber wieder froh macht. Das Gute dran: Die Implantate sind
nicht tastbar, erlauben uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und fühlen sich auch beim Sitzen ganz natürlich an.
Der Eingriff
Eine Gesvergrerungsoperation dauert in der Regel 2,5 bis 3 Stunden und wird im Spital durchgeführt, weil in den folgenden zwei bis drei Tagen die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, der Patient auf der Seite liegend (oder in Bauchlage) schlafen muss, und Hilfe bei der Pflege braucht.
Unter Vollnarkose wird an der Innenseite der vertikalen Po-Falte ein kleiner Schnitt von etwa fünf Zentimetern Länge gemacht. Dadurch sind später keine Narben sichtbar. Unter dem Gesmuskel (M. glutaeus maximus) werden links und rechts zwei Taschen herausgearbeitet, in die Silikonimplantate eingeführt werden. Die Implantate sind mit einem hochvernetzten Silikon-Gel gefüllt, das selbst im Fall eines Risses der Hülle nicht auslaufen kann (siehe auch Brust-Vergrerung). Wunddrainagen sichern nach der OP, dass Blut und Wundflüssigkeit abfließen können. Und eine Kompressionshose gibt der Wunde und Implantaten nach dem Eingriff schützenden Halt.
Weil das Gewebe während der Operation gedehnt wird, treten danach mitunter Schmerzen - von dumpfem Druck bis zum Muskelkater-Gefühl - auf, die nach rund 48 Stunden abklingen und mit Medikamenten leicht gestillt werden können. Probleme mit dem Sitzen gibt es bei dieser Methode später nicht, weil das Implantat nicht auf dem Sitzbein liegt. Die meisten Patienten sind mit dem Ergebnis schon direkt nach dem Eingriff höchst zufrieden.
Die Nachbehandlung
Drei bis fünf Tage nach dem Eingriff sollte der Patient möglichst viel liegen - allerdings nicht auf dem Rücken! - und wenig sitzen. Nach einer Woche kann wieder zusehends gesessen und Bewegung gemacht werden. Der Verband wird nach einigen Tagen abgenommen. Dann sollte eine elastische Kompressionshose getragen werden, die Schwellungen zurückhält. Die Narbe bleibt für einige Wochen gerötet, verblasst jedoch nach wenigen Monaten.
Anfangs kann sich der Po hart und unnatürlich anfühlen. Und die Implantate können in der ersten Zeit zu hoch positioniert wirken. Beides gibt sich jedoch binnen weniger Wochen, wenn Schwellungen abklingen und die Gewebedehnung einsetzt. Nach ein bis zwei Monaten ist normale körperliche Betätigung möglich und auch Gymnastik wieder erlaubt.
Keine OP ohne Risiken
Jede Operation birgt selbstverständlich gewisse Komplikations-Risiken wie z.B. Infektionen, Nachblutungen, Risiken der Narkose oder nötige Nachkorrekturen. Gravierende Komplikationen sind selten. Trotzdem sollte man sie kennen:
-Kapselkontraktur: zieht sich die natürliche Narbe um das Implantat (bindegewebige Kapsel) zusammen, fühlt sich der Po zusehends hart an. Kapselkontrakturen treten häufiger bei mit Silikongel gefüllten Implantaten auf, seltener bei mit Kochsalz gefüllten.
-Gefühlsminderung der Geshaut: Diese bessert sich zumeist innerhalb weniger Wochen, kann aber in seltenen Fällen auch dauerhaft fortbestehen.
-Ruptur: Verliert das Implantat plötzlich oder über längere Zeit an Flüssigkeitsvolumen, sollte es ausgetauscht werden.
Presse-Information: Dr. Dagmar Millesi
Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Kontakt-Person: Mario Reiner mit der Pressearbeit beauftragt Telefon: Tel.: +431/5332670 oder +434272 / 45 001 E-Mail: e-Mail
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