(PR-inside.com 06.11.2009 18:02:10) - Es erwischt fast Jeden: Mit der feucht-kalten Jahreszeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, sich eine kräftige Erkältung einzufangen. Wenn die Nase trieft, der Kopf glüht und der Hals kratzt - greifen Sie nicht gleich zur „chemischen Keule“! Hier ein paar Tipps aus Omas Hausapotheke und dem Apothekenschrank von Mutter Natur.
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Selbstverständlich schützt man sich am besten vor Infekten, indem man sein körpereigenes Abwehrsystem in Schach hält: Sport, frische Luft, gesunde Ernährung, eine erhöhte Vitamin C und Zink-Dosis und ausreichend Schlaf – das liebt unser Immunsystem. Wenn aber die Erkältung trotzdem zuschlägt, müssen zusätzliche Helfer ran.
Halsschmerzen und Husten
Einfach und wirksam:
Gurgeln Sie bei Halsschmerzen mit einer Essig-Wasser-Mischung, das desinfiziert (zwei Teile Wasser, ein Teil Essig) und ist seit Alters her bewährt: Schon zur Pest-Zeit schützten sich die Menschen mit einem in Essig getränkten Mundschutz. Bei Heiserkeit empfiehlt die ayurvedische Medizin, einen Teelöffel Süßholz mit Milch aufzukochen und zu trinken. Das wirkt kühlend und befeuchtend.
Ein „Evergreen“ aus Omas Apotheke bei Bronchitis: der warme Brustwickel. In den Varianten „Kartoffel“ und „Quark“ sind diese Umschläge seit Generationen ein probates Mittel gegen festsitzenden Husten. Für den schleimlösenden Kartoffelwickel kocht man drei bis fünf Kartoffeln mit Schale weich und gibt diese anschließend zerdrückt in ein Leinentuch. Dieser Wickel wird um Hals und Brust gelegt, bis er erkaltet. Entzündungshemmend und wärmend: der Quarkwickel. Dazu wird normaler Speisequark großzügig auf Hals und Brust verteilt und mit einem Tuch bedeckt. Nach ca. 20 Minuten kann der Quark abgespült werden.
Auch beim Hustensaft kann man sich den Gang in die Apotheke sparen. Die Herstellung eines wirksamen Zwiebel-Hustensafts ist wirklich unkompliziert: Einfach 100 Gramm Zwiebeln mit 100 Gramm Kandis köcheln lassen, bis der Zucker vollkommen aufgelöst ist. Danach siebt man den Saft ab und bewahrt ihn in einem Gefäß (maximal drei bis vier Tage) im Kühlschrank auf. Eingenommen wird dreimal täglich ein Esslöffel. Und die Zwiebel kann noch mehr: Ein paar Scheiben geschnittene Zwiebel in der Nacht neben dem Bett lässt Sie trotz verstopfter Nase angenehmer schlafen. Denn die ätherischen Öle der Zwiebel befreien die Nase und wirken entzündungshemmend.
Fieber
Das A und O bei Fieber: Trinken, Trinken, Trinken! Denn eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme kann das Fieber erhöhen. Frisch aufgebrühte Kräuter-Tees unterstützen den Genesungs-Vorgang: Pfefferminztee wirkt wärmend und anregend, Holunderblütentee schweißtreibend (wie auch Holunderbeersaft oder heißes Bier), Thymiantee krampf- und schleimlösend, Spitzwegerichtee ebenfalls schleimlösend mit leicht antibiotischer Wirkung. Für solch einen Genesungstee ein bis drei Gramm Pflanzenteile mit kochendem Wasser übergießen und gut zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, damit die ätherischen Öle im Tee bleiben. Im übrigen gilt bei Fieber: Mindestens einen Ganz zurückschalten, denn der Organismus ist geschwächt und braucht ganz altmodisch Bettruhe!
Wohltuend für Körper und Geist
Ist das schlimmste überstanden, unterstützen Fuß-, Arm- oder Vollbäder die Rekonvaleszenz. Ätherische Öle aus Pfefferminze, Thymian, Eukalyptus oder Fichten- und Kiefernadel sind bewährte Zusätze für Erkältungsbäder, die Körper und Geist einfach gut tun.
Wer trotz alledem immer noch matt in den Kissen hängt, sollte sich von seinen Lieben mit einer selbstgemachten Hühnersuppe mit viel frischem Gemüse verwöhnen lassen. Ihr wird eine besondere Heilkraft nachgesagt: Neben der allgemein kräftigenden Wirkung soll sie aromatische Wirkstoffe enthalten, die Nebenhöhlen und Bronchien befreien.
Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.