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Knut: Kommerz vor Gesundheit? Tierrechtler fordert jetzt unabhängige Veterinärkontrolle und -überwachung von Knut (PR-inside.com 16.04.2007 23:47:10)
Nürtingen. Tierrechtler Frank Albrecht, der angeblich Knuts Tod forderte, hat heute in einem Eilfax, an das Berliner Veterinäramt (Bezirksamt Charlottenburg- Wilmersdorf), die sofortige unabhängige Kontrolle und zukünftige Überwachung von Knuts gesundheitlichem Zustand gefordert.
Nach Albrechts Auffassung, sei der gestrige 'Schwächeanfall', so der Bericht mehrer Zeitungen, eher ein klares Anzeichen dafür, dass Knut zuviel zugemutet wurde und er ganz klar überfordert sei. Die Zoobegründung für Knuts
gestriges Unwohlsein, er bekomme bereits die bleibende Zähne, hält Albrecht für fraglich, da sämtliche Zooliteratur von einem Ausbrechen dieser Zähne mit erst 7 Monaten spreche.
Albrecht meint: 'Es ist durchaus möglich, dass der ständige Stress der Zurschaustellung (wechselnde Orte), der zu zeitige Trennungsschock und der ständige Wechsel der Tierpfleger ('Ersatzmutter') Knut extrem überfordert habe und ihn dadurch schwächte. Jedes junge und abwehrschwache Mitgeschöpf, Knut ist erst 4 Monate alt, zeige irgendwann, was es von all dem Rummel halte. Ich meine es reicht jetzt.'
Sein generelles Misstrauen gegenüber dem Zoo Berlin, in Bezug auf den guten Umgang mit Nachwuchs, begründet Albrecht unter anderem mit dem mysteriösen Verschwinden diverser niedlicher Publikumsmagneten der letzten 27 Jahre. So sei die Fürsorge, Seriosität und das Verantwortungsbewusstsein einer Institution für den Zoogegner fraglich, welche seit Jahren vehement ablehnt, die Namen der zoologischen Einrichtungen zu nennen, an die es Flusspferd-, Wolfs-, Bären- und Raubkat-zennachwuchs abgegeben habe, obwohl es kaum Abnehmer gab.
'Wer den Verbleib von süßen und knuddeligen Nachwuchs verschweigt, verdient nicht mein Vertrauen, im verantwortungsvollen Umgang mit fühlenden Lebewesen. Eine unabhängige veterinärmedizinische Kontrolle und Überwachung kann Knut nicht schaden und sei, angesichts der verschwundenen einstigen Lieblinge, eine zusätzliche Lebensversicherung.', so Frank Albrecht abschließend.
Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte 'ZooTiere', haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.
Frank Albrecht
| Autor: Frank Albrecht e-mail Telefon: 07022/ 97 89 80 |
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Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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