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Kunst

Tagebuchtage 2016 in Wort und Bild

2., 16, 20. und 24. November 2016
2., 16, 20. und 24. November 2016
„Grenzen überschreiten – in Bewegung sein“ in Tagebüchern und Bildern.Ein dichtes Programm an Lesungen, Buchpräsentationen und Ausstellungseröffnungen mit hochkarätigen Protagonisten – Autorinnen und Autoren sowie international tätige bildende Künstlerinnen und Künstler aus Österreich und Deutschland - weist auf die Vielfalt literarischen und künstlerischen Schaffens hin.

 

PR-Inside.com: 2016-10-09 15:47:51
Dem Jahresthema 2016 entsprechend, setzen sich die vom Verein ::kunst-projekte:: initiierten und organisierten Veranstaltungen zu den diesjährigen Tagebuchtagen ebenfalls mit verschiedenen Arten von Grenzgängen und Grenzüberschreitungen, Reisen und Bewegung auseinander. Auch das Scheitern wird thematisiert.

Am 2. November stehen die Lesungen aus unveröffentlichten Manuskripten mit Tagebuchcharakter und auch die Einzelausstellung unter dem Motto REISEN.

Mittwoch, 2. November 2016, 20 Uhr Literatur im Ground Xiro und Kunst im Xi

Xi CAFE & BAR Pazmanitengasse 15, 1020 Wien

LESUNG: Dietmar KOSCHIER, Gregor SCHIMA

AUSSTELLUNG: Ilona Petöne SZENTES (Diatverema)

Das Jerusalem-Syndrom. Ein Reisebericht. Dietmar Koschier reflektiert über großteils reale, eigene Erfahrungen. Spätestens seit er eine Reportage über das sogenannte Jerusalem-Syndrom gelesen hatte, ist für ihn festgestanden, dass er unbedingt einmal jenen Ort kennenlernen wollte, der als Auslöser und Namenspatron dieses kuriosen Phänomens diente.

Gregor Schimas „monomanes Melodram“ trägt die etwas rätselhafte Überschrift „Reiselocken“. Das Stück behandelt private, persönliche Aspekte von Veränderung und deren Schwierigkeit: „Zwei Männer beim panischen Versuch, sich zu verändern – aber der Schauplatz sind die Komplexe“.

Ilona Petöne Szentes zeigt eine Serie von 9 Tuschezeichnungen über eine Bahnreise von Bern nach Wien. Aus dem Zugfenster schaut man auf die vorbeirasende Landschaft, Bilder, die sich niemals wiederholen. Die einzelnen Bildtitel sind identisch mit den Zeitangaben auf den Werken.

Am 16. November bildet GRIECHENLAND den Schwerpunkt der Lesungen und der Gruppenausstellung.

Mittwoch, 16. November 2016, 19 Uhr Club International C.I. Payergasse 14, 1160 Wien

Tagebuch GRIECHENLAND

LESUNG: Sonja HENISCH, Werner KROTZ

AUSSTELLUNG: Brigitte ECKL, Traute MOLIK-RIEMER, Gabriele SCHILLINGER

Das Buch „Glücklich in Petrití“ von Werner Krotz ist der 28. Teil seiner literarischen Tagebücher: 85 Notizen, zwei Drittel Kurzprosa und ein Drittel Lyrik: Naturbeobachtungen, Lebenserfahrungen, weltanschauliche Erörterungen, Traumerlebnisse und Blödeleien.

Die Erzählung von Sonja Henisch aus ihrem unveröffentlichten Romanprojekt „Sophie“ trägt autobiographische Züge und schildert eine Reise nach Kreta.

Die Portraitserie von Brigitte Eckl zeigt alte Frauen und Männer, deren Gesichtszüge die Spuren eines langen Lebens aufweisen. Die Monotypien „Helden und Heilige“ sind inspiriert von den antiken Geschichten über Götter und Helden. der byzantinischen Geschichte und Ilias und Odyssee von Homer.

Das vorliegende Werk von Traute Molik-Riemer zeigt Menschen auf einer griechischen Fähre in reduzierter Farben- und Formensprache.

In ihrem gemalten Reisetagebuch hält Gabriele Schillinger verschiedene Ansichten der Insel Naxos – vorwiegend Landschaften und Naturimpressionen – in Acrylmalerei fest.

Das Motto am 20. November lautet im weitesten Sinne UNTERWEGS - nach Armenien, Santiago de Compostela, in den Wiener Linien und zu den Phänomenen unserer Erde und des Universums.

Sonntag, 20. November 2016, 20 Uhr bilder.worte.töne

Osteria Allora Wallensteinplatz 5-6, 1200 Wien Tagebuch UNTERWEGS

LESUNG & AUSSTELLUNG: Ronald HOFSTÄTTER, Nikola TROMAYER-TREFALT

BUCHPRÄSENTATION: Constanze JOHN AUSSTELLUNG: Evamaria KARPFEN, Beate KREMPE

Ronald Hofstätter liest den Eintrag vom 6. Juli 2007 aus ANIMO! oder bis ans Ende der Welt! - dem Reisetagebuch seiner Wanderung durch Spanien auf dem Jakobsweg. Zusätzlich präsentiert er eine Auswahl von Fotografien dieser anstrengenden Tagesetappe.

In „Vierzig Tage Armenien“ begegnet die Schriftstellerin Constanze John Menschen, die ihr eine weite Reise durch die armenische Geschichte, Mythologie und Gesellschaft ermöglichen.

Auf den Gemälden und Kaltnadelradierungen von Evamaria Karpfen sind symbolhaft Motive verschiedener Naturphänomene abgebildet. Die Sehnsucht nach „FREEDOM“ (Freiheit) wird durch einen fliegenden Reiher zum Ausdruck gebracht.

Zu den Collagen – hier als Reproduktionen gezeigt – legt Beate Krempe ein Werktagebuch vor. Die zum Teil großformatigen Originale entstanden 2015 im Zuge des GRANATAPFELPROJEKTES zum Gedenken an den Armenien-Genozid 1915, bei dem mit verschiedenen Kunstaktionen in Willich (D) das Thema „Vertreibung – Versöhnung – Verzeihen“ aufgearbeitet wurde.

Nikola Tromayer-Trefalt präsentiert ausgewählte Arbeiten ihrer Serie UNTERWEGS, die sie während U-Bahn- oder Straßenbahnfahrten in Wien geschaffen hat. Ihre Lesung behandelt die Entstehungsgeschichten zu den Werken, die von den momentanen Stimmungen und der Atmosphäre während des Ein- oder Umsteigens geprägt sind.

Donnerstag, 24. November 2016, 19.30 Uhr Kunstraum EWIGKEITSGASSE

Thelemangasse 6, 1170 Wien

LESUNG: Andreas SCHINDL Aus dem Tagebuch zum aktuellen Romanprojekt

PAURS TRAUM

Andreas Schindl liest Tagebuchauszüge zu seinem aktuellen historischen Roman-Projekt. Darin lässt er seinem Protagonisten Leopold Paur und seiner Traumstadt zwischen Horn und Altenburg, die durch - heute würde man sagen - CROWDFUNDING finanziert hätte werden sollen, späte Ehre angedeihen: Leopold Paur, Sohn eines Bauern und Dorfrichters aus dem niederösterreichischen Altenburg, erhält die Gelegenheit, im Wien des 18. Jahrhunderts Jus zu studieren. Die Heirat ermöglicht dem jungen Hofadvokaten eine gutbürgerliche Existenz. Doch er will mehr: Er schließt sich einer Freimaurersekte an und lernt einen aus Südamerika heimgekehrten Jesuitenpater kennen. Dieser hat ein „untrügliches Heilmittel wider die Lustseuche“ (Syphilis) mitgebracht. Paur erkennt seine Chance, als Humanist Weltruhm zu erlangen und so auch seinen größten Wunsch zu verwirklichen: die „Stadt im Traum“ zu bauen, in der Menschen aller Rassen und Religionen in Frieden und Eintracht leben können. Aber der ehrgeizige Jurist hat sich verrechnet...

Presseinformation
verein ::kunst-projekte:: der [galerie]studio38 zvr 123612155
Kirchstetterngasse 41, 1160 Wien

Ursula Pfeiffer
Kuratorin, Organisatorin
06801282380
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Veröffentlicht durch
Ursula Pfeiffer
06765153203
e-mail
www.galeriestudio.at



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