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Familie & Kinder

Tag der Straßenkinder



(PR-inside.com 16.01.2013 14:52:31) - Am 31. Jänner – dem Gedenktag des Jugendheiligen Don Bosco - macht das Hilfswerk Jugend Eine Welt auf das Schicksal von Straßenkindern weltweit aufmerksam.

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Ob Lima, Port-au-Prince, Bukarest, New Delhi oder Accra; für Straßenkinder sind die Lebensumstände auf allen Kontinenten ähnlich: Es gilt, das eigene Überleben zu sichern. Sie arbeiten, betteln und stehlen, um nicht hungern zu müssen. Sie schlafen auf Gehsteigen, in U-Bahnschächten oder in großen Pappkartons. Ihr Leben ist in ständiger Gefahr. Einen Ausweg aus ihrem Schicksal bieten ihnen die von Jugend Eine Welt unterstützen Don Bosco
Hilfsprojekte.

Jugend Eine Welt feiert am 31. Jänner den Tag der Straßenkinder, um auf das Schicksal der Straßenkinder weltweit aufmerksam zu machen. Am Gedenktag Don Boscos macht Jugend Eine Welt darauf aufmerksam, dass das Werk des Sozialpioniers lebendiger ist, als je zuvor.
„In Österreich kann sich kaum jemand vorstellen, wie Straßenkinder leben. Darum möchten wir dazu einladen, sich mit dem Leben dieser Kinder auseinanderzusetzen“, erklärt Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt: „Besonders Pfarren, Schulklassen und Jungschargruppen können durch Aktionen, wie Schuhe putzen oder einen Informationsstand auf die Lebensumstände von Straßenkindern hinweisen“.

Eine bessere Zukunft für Straßenkinder – eine globale Herausforderung
Weltweit leben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO 33 Millionen Kinder und Jugendliche auf der Straße, die UNICEF spricht sogar von 100 Millionen. Die Gründe für ein Leben auf der Straße sind vielfältig. Armut und Gewalt in der Familie sind häufig Ursache, dass junge Menschen auf der Straße landen. Oft können die Familien ihre Kinder nicht ernähren und so versuchen sie sich mit Gelegenheitsjobs auf der Straße durchzuschlagen.
Auch Kriege und bewaffnete Konflikte führen zu einer erhöhten Zahl an Straßenkindern. In besonders schlimmen Fällen, wie etwa in Sierra Leone und Liberia, werden Kinder als Soldaten rekrutiert und gezwungen Gräueltaten zu begehen. Nach dem Ende des Konflikts sind diese Kinder entwurzelt, haben den Kontakt zu ihren Familien verloren und landen auf der Straße.
Die rasche Ausbreitung von HIV/AIDS in vielen Teilen der Welt hat auch dazu beigetragen, dass immer mehr Kinder ohne ihre Eltern aufwachsen müssen.
„Gemeinsam mit unseren Projektpartnern den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern bieten wir diesen Kindern und Jugendlichen konkrete Hilfe an“, so Reinhard Heiserer und erklärt: „Don Bosco war überzeugt, dass durch vorbeugende Maßnahmen Kinder vom Weg in die Kriminalität und in die Verwahrlosung bewahrt werden können. Genau das geschieht heute in den Don Bosco Straßenkinderprojekten. Wo Straßenkinder die Möglichkeit bekommen, durch Ausbildung, Erziehung und spezielle Programme, ihr Leben abseits der Straße zu gestalten.“

Bereits erste Aktionen für den Tag der Straßenkinder
Dem Aufruf von Jugend Eine Welt Aktionen und Veranstaltungen rund um den Tag der Straßenkinder zu organisieren sind zahlreiche gefolgt. So verkauften bereits im Dezember 2012 SchülerInnen der Camillo Sitte Lehranstalt im 3. Wiener Gemeindebezirk Kekse zu Gunsten von Straßenkinderprojekten und sammelten 450 Euro für Don Bosco Projekte. Auch beim Hietzinger Bürgerball wurde auf die Situation von Kindern und Jugendlichen auf der Straße aufmerksam gemacht. Mit einer Schuhputzaktion wurden die Gäste des Balls auf die schwierigen Lebensumstände dieser Kinder hingewiesen.

Nähere Infos finden sie unter: www.tagderstrassenkinder.at
Auch im Jahr 2013 wird es wieder einige interessante Veranstaltungen geben.

Presse-Information:
Jugend Eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich

St. Veit-Gasse 21
1130 Wien
Österreich

Kontakt-Person:


Telefon: +43 (1) 879 07 07
E-Mail: e-Mail

Web: www.jugendeinewelt.at


Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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