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Umwelt & Energie

Strompreise: Ein Großteil der Preisgarantien deckt nicht mal die Hälfte der Kosten

Strompreisgarantien decken zwischen 21 bis 84% des Preise ab (Strom-Report.de)
Strompreisgarantien decken zwischen 21 bis 84% des Preise ab (Strom-Report.de)
PR-Inside.com: 2016-09-30 05:37:32
Strom wird im kommenden Jahr wieder teurer. Deutschlands Stromnetzbetreiber haben eine Anhebung ihrer Preise zwischen 5 % und 80 % angekündigt. Die Prognose für die EEG-Umlage 2017 liegt bei einem Anstieg von 11,8 % bis 15 %.

Mit Preisgarantien sollen sich die Stromkunden nun vor steigenden Energierechnungen schützen - so werben die Energieversorger. Wie en vogue diese Entwicklung ist, zeigt eine Untersuchung der Top30 Tarifergebnisse. Hier findet sich kein einziges Angebot mehr ohne Garantieversprechen.


Mit 80% am häufigsten wird die eingeschränkte Preisgarantie angeboten. Sie ist auf den Energieerzeugungsanteil und die Netzentgelte begrenzt, schließt aber Steuern und Umlagen aus. Damit gilt das Stabilitätsversprechen für weniger als die Hälfte des Strompreises (45,9 %). 

Nur 17% der untersuchten Stromanbieter garantieren volle Preisstabilität und meinen damit einen unveränderlichen Kostenanteil von 84%, weil auch sie die Mehrwertsteuer von der Garantie ausschließen. 

3 % der Anbieter versprichen die Stabilität der reinen Beschaffungskosten. Diese Energiepreisgarantie ist weniger umfassend und schließt alle Steuern sowie den Stromtransport aus. Damit gilt die Stabilitätszusage nur für 21,3% des Endkundenpreises.

Ende des Jahres prüfen viele Verbraucher ihre Verträge und holen Gegenangebote ein. Aber schnell ist das auf den ersten Blick günstigste Angebot am Ende teurer als bei der Konkurrenz.

Wer ein tatsächliches Schnäppchen ergattern will, sollte sich so früh wie möglich um einen neuen Anbieter bemühen und auf eine volle Preisgarantie achten. Eine aktuelle Liste findet man unter 1-Stromvergleich.com/#preisgarantie und 1-Gasvergleich.com/#preisgarantie

Das Interesse an verlässlichen Kosten ist hoch, denn der Strompreis ist laut BDEW seit 2006 um 47,6% gestiegen. Die Steigerungsrate des häufig von der Garantie ausgenommenen Preisbestandteils "Steuern und Umlagen" betrug 104%. Die Netzentgelte sind im selben Zeitraum um 1,9% gestiegen. Die Kosten für Stromerzeugung und Vertrieb haben sich um 25% erhöht.

Wie Sie pünktlich zur nächsten Preiserhöhungsrunde aufrüsten, verrät die 5-teilige Newsletter-Serie. Bleiben Sie informiert.

1. Post vom Energieversorger: Preiserhöhung im Werbemantel

2. Die Preisgarantie: Ein lückenhaftes Versprechen (aktuelle Ausgabe)

3. Studien und Tests: Welchem Anbieter kann man noch trauen?

4. Über kurz oder lang? Strategien für den Anbieterwechsel

5. Das geht doch schief! Die häufigsten Fehler beim Anbieterwechsel

Presseinformation
1-Stromvergleich.com
Manja Kuhn


Kaiserdamm 5


14057 Berlin

Manja Kuhn
Pressereferentin
+49 (3222) 3397 650
email
1-Stromvergleich.com


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Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrecht unterliegen.