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Wirtschaft & Industrie

Stichting ELCO Foundation meldet Klageerhebung in niederländischem Gericht wegen Manipulation von Referenzzinssätzen durch eine Reihe internationaler Banken

PR-Inside.com: 2017-12-20 08:34:01

Internationale Investoren, die im Schadenszeitraum Transaktionen mit einem Nennwert von insgesamt mehr als 300 Billionen US-Dollar ausgeführt haben, schließen Teilnahmevereinbarungen zur Unterstützung der Initiative der Stiftung.

In der ursprünglichen Klageschrift sind UBS, Rabobank, Lloyds und ICAP als Beklagte im Amtsgericht in Amsterdam (Niederlande) aufgeführt.

Teilnahmeberechtigte Marktteilnehmer können sich vorlaufkostenfrei an der Klage beteiligen, indem sie ihren Anspruch bei ELCO Investor Services anmelden.

Stichting ELCO Foundation meldet Klageerhebung in niederländischem Gericht wegen Manipulation von Referenzzinssätzen durch eine Reihe internationaler Banken

Medien:
Lemstra Van der Korst N.V.
Flip Wijers, f.wijers@lvdk.com
Jurjen Lemstra, j.lemstra@lvdk.com
Telefon: +31 (20) 2050567
oder
ELCO Investor Services LLC (EIS):
E-Mail: info@elcoinvestorservices.com
Website: www.elcoinvestorservices.com
Kontaktperson: Adam Foulke (EIS)
Telefon: US +1 (203) 252-3820

Die Stichting ELCO Foundation, eine niederländische Stiftung, erhebt Klage in einem niederländischen Gericht im Namen institutioneller Anleger, die Transaktionen mit einem Nennwert von insgesamt mehr als 300 Billionen US-Dollar ausgeführt und Verluste in Verbindung mit angeblichen Manipulationen der LIBOR-, EURIBOR- und TIBOR-Zinssätze im Zeitraum vom 1. Januar 2001 bis 30. Juni 2011 erlitten haben.

Im Namen teilnahmeberechtigter Marktteilnehmer macht die Stiftung Ansprüche gegen UBS, Rabobank, Lloyds und ICAP (die „Beklagten“) geltend und erhebt eine Feststellungsklage infolge der angeblichen Zinssatzmanipulation. Die Stiftung entschied sich für die Klageerhebung, nachdem die Beklagten ihre Aufforderung zur Erörterung einer gütlichen Einigung abgelehnt bzw. ignoriert hatten.

Investoren, die Finanzinstrumente mit Bezug auf LIBOR, EURIBOR und TIBOR gehandelt haben, können die Stiftung auf der Basis eines „Erfolgshonorars“ vorlaufkosten- und risikofrei unterstützen, indem sie sich an ELCO Investor Services LLC (EIS) wenden, das mit der Bereitstellung aller Verwaltungsdienste, Auswertung teilnahmeberechtigter Ansprüche und Bereitstellung von Finanzmitteln für das Gerichtsverfahren beauftragt wurde.

Hintergrund

LIBOR, EURIBOR und TIBOR sind täglich veröffentlichte Referenzzinssätze, zu denen Banken Geld voneinander zu leihen bereit sind (ohne Sicherheit). Diese Zinssätze werden weltweit als Grundlage der Wertermittlung und Handelsabwicklung diverser Finanzinstrument- und Produktarten verwendet, darunter Kredite, Optionen und Zinssatzderivate.

In der Klageschrift bringen die Kläger vor, dass die Beklagten die EURIBOR-, LIBOR- und TIBOR-Zinssätze (sowie eine Reihe anderer Referenzzinssätze) für private Gewinne und auf Kosten ahnungsloser Handelspartner, institutioneller Anleger und sonstiger Marktteilnehmer manipuliert hätten.

Das niederländische Unternehmen Rabobank hat den Betrug seitens seiner Mitarbeiter zugegeben und anerkannt, dass dieser Betrug in die Bandbreite der Tätigkeit dieser Mitarbeiter bei Rabobank falle. Es entging der internationalen Strafverfolgung, indem es der niederländischen Staatsanwaltschaft und den US-amerikanischen und britischen Behörden Bußgelder in Höhe von 774 Millionen Euro zahlte, darunter ein Bußgeld in Höhe von 70 Millionen Euro an die niederländische Staatsanwaltschaft, die höchste Strafe, die jemals an diese Behörde bezahlt wurde. Die niederländische Staatsanwaltschaft hat ermittelt, dass die Straftaten Rabobank zuzuordnen waren und dass Rabobank für das Verhalten seiner Mitarbeiter verantwortlich sei und Maßnahmen hätte ergreifen müssen, um die Straftaten zu verhindern.

Aufsichtsbehördliche Maßnahmen

Bisher haben 14 Banken und Maklerfirmen in Verbindung mit der Manipulation der Referenzsätze, einschließlich LIBOR, EURIBOR und TIBOR, behördlicherseits verhängte Bußgelder in Höhe von fast 10 Milliarden US-Dollar bezahlt.

US-amerikanischer Zivilprozess

In den USA ist ein Zivil- bzw. Privat-Antitrust-Prozess anhängig, der im Namen der von den Referenzzinssatzmanipulationen geschädigten Marktteilnehmern angestrengt wurde. Die Sammelklage deckt geschädigte Parteien ab, die in den USA Transaktionen in den betroffenen Märkten für Zinssatzderivate durchgeführt haben. Transaktionen, die außerhalb der USA getätigt wurden, sind von der US-Sammelklage nicht betroffen und kommen nicht für etwaige Entschädigungszahlungen nach Vergleichen und/oder Urteilen in den US-Sammelklageprozessen in Frage.

Ziel und Teilnahme an der Klage

Das Ziel der Stiftung besteht im Ausgleich von Verlusten, die infolge der angeblich illegalen Zinssatzmanipulationen erlitten wurden, durch die Beklagten mittels Vergleich oder Gerichtsurteil.

Investoren mit Wohnsitz oder Niederlassungen in Europa, die im Zeitraum vom 1. Januar 2001 bis 30. Juni 2011 Zinssatz-Swaps, Kreditausfall-Swaps, Forward Rate Agreements, Swaptions, FX-Swaps, Währungs-Swaps, Zinssatztermingeschäfte und andere Zinssatzderivatprodukte in verschiedenen Währungen in den europäischen Märkten gehandelt haben, sollten Kontakt mit ELCO Investor Services (EIS) aufnehmen, um Informationen, Unterlagen und eine Bewertung der Teilnahmeberechtigung von Transaktionen einzuholen.

Über die Stichting ELCO Foundation

Die Stichting ELCO Foundation ist eine unabhängige juristische Person nach niederländischem Recht, die zum Schutz der Interessen von Stakeholdern ins Leben gerufen wurde, die infolge der von den beklagten Banken und Maklern im Zuständigkeitsbereich der niederländischen Gerichte orchestrierten Referenzzinssatzmanipulationen Verluste erlitten haben. Chairman der Stiftung ist Dick Bouma, ehemaliger Richter am Berufungsgericht in Den Haag.

Über die Anwaltskanzleien, die die Stiftung vertreten und den Prozess führen.

Lemstra Van der Korst ist die niederländische Rechtsanwaltskanzlei, die mit der Prozessführung in dieser Sache im Namen der Stiftung und der die Stiftung unterstützenden Investoren beauftragt wurde. Lowey Dannenberg, PC, Rechtsanwalt in derartigen Sachen in den USA, besitzt beispiellose Expertise in Rohstoffmanipulation- und Derivat-Antitrust-Prozessen im Namen von Marktteilnehmern, die durch die Manipulierung von Interbank-Kreditsätzen Schaden erlitten haben.

Über ELCO Investor Services

ELCO Investor Services LLC (EIS) stellt Informationen, alle Verwaltungsdienste, Transaktionsauswertung und Finanzmittel im Namen der Stiftung bereit.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Presseinformation


Veröffentlicht durch
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