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Wirtschaft & Industrie

Staatliche Subventionen – immer nur für die Großen?

In den Medien sind die staatlichen Zuschüsse an Großunternehmen und Konzerne skandalös – in der Praxis profitieren Tausende von kleinen und mittleren Unternehmen von der Förderpolitik.

 

PR-Inside.com: 2018-02-16 13:14:14
Lemgo, 16. Februar 2016. Ein kleiner Sturm der Entrüstung fegt den Großkonzernen des Landes die letzte Winterkälte ins Gesicht. In verschiedenen Medien werden die staatlichen Subventionen der letzten Jahre aufgelistet, und dabei liegen – man hatte es sich schon immer gedacht! – die DAX-Unternehmen ganz weit vorn, und auf dem 1. Platz: Siemens, das Unternehmen, das man früher „Bank mit angeschlossener Werkbank“ nannte. Im Jahr 2017 soll Siemens – lt. der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linkspartei - mindestens 93 Mio EUR erhalten haben, allein von der Bundesregierung.


Nun lohnen manche Themen nur dann, wenn man nicht zu lange recherchiert. Und anscheinend hat sich niemand die Mühe gemacht, die Subventionen für Forschung, Entwicklung, Investitionen mal ins Verhältnis zu setzen zur Zahl der Arbeitsplätze eines Unternehmens. Der Förderberater Dr. Thomas Kopka (www.foerderberatung.biz) hat das nachgerechnet: Bei Siemens sind 372.000 Mitarbeiter angestellt (Stand 2017) – das ergibt im Durchschnitt einen staatlichen Zuschuss von 244 EUR je Mitarbeiter.

Das ist wirklich nicht besonders viel, wie Dr. Kopka nachweisen kann. Die Innovationskraft je Mitarbeiter ist am größten bei kleinen und mittleren Unternehmen. Und so gelingt es kleinen, jungen Unternehmen mit zehn oder zwanzig Mitarbeitern oft, für die Neuentwicklung innovativer Produkte Zuschüsse von mehr als 100.000 EUR zu erhalten. Allein in dem Mittelstand-Förderprogramm ZIM („Zentral-Initiative Mittelstand“), das nur Unternehmen bis zu einer Größe von 500 Mitarbeitern fördert, wurden von 2015 bis 2018 (Stand 12.02.2018) jetzt mehr als 11.000 Projekte bewilligt, mit einer Gesamt-Fördersumme von mehr als 1,6 Mrd EUR, also mit etwa 150.000 EUR je Projekt.

Das Fazit von Dr. Kopka: „Mein Rat ist: Immer dann, wenn ein kleines Unternehmen mehr als 100.000 EUR in die Hand nehmen will für Entwicklung oder Investition, sollte es vorher die Fördermöglichkeiten überprüfen – hinterher ist zu spät.“
Zum Unternehmen:

Foerderberatung.biz berät Unternehmen und andere Institutionen bei der Auswahl und Nutzung geeigneter Förderprogramme der Bundesregierung, der Bundesländer und der EU. Zu den Kunden zählen Unternehmen zwischen drei und 390.000 Mitarbeitern, mit eingeworbenen Fördergeldern zwischen 50.000 EUR und 40 Mio EUR je Projekt.

Foerderberatung.biz

Dr. Thomas Kopka

Meinberger Str. 5

32657 Lemgo

www.foerderberatung.biz

t.kopka@foerderberatung.biz

Tel. +49 (5261) 97 47 640

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