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Spartensender ORF III leidet unter Budgetknappheit


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(PR-inside.com 15.02.2012 16:21:13) - Dem ORF-Kulturspartenkanal ORF III, der am Nationalfeiertag 2011 gestartet ist, droht finanziell offenbar die Luft auszugehen. Wie "tv-media" und der "Standard" berichteten, müssen Sendungen wegen der Budgetknappheit pausieren. Insgesamt hat der Sender demnach nur 2,5 Millionen Euro fürs Programm zur Verfügung.

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(Wien | APA | 2012-02-15 16:19) Dem ORF-Kulturspartenkanal ORF III, der am Nationalfeiertag 2011 gestartet ist, droht finanziell offenbar die Luft auszugehen. Wie "tv-media" und der "Standard" berichteten, müssen Sendungen wegen der Budgetknappheit pausieren. Insgesamt hat der Sender demnach nur 2,5 Millionen Euro fürs Programm zur Verfügung. Während Sendechef Peter Schöber die Berichte auf APA-Anfrage nicht kommentierte, erklärte ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann, dass die ORF III-Programmplanung
angesichts des beschränkten Budgets eben notgedrungen "sehr ambitioniert" sei. Erste Sendungen sind jedenfalls bereits in "Pause" geschickt worden, weil das Geld dafür fehlt. Kürzlich informierten die beiden Geschäftsführer Helmut Kaiser und Peter Schöber die Radioinformation darüber, dass wegen der Budgetsituation "leider sämtliche Aufzeichnungen aus dem Radiokulturhaus gestrichen werden", wie der "Standard" aus dem Schreiben zitierte. Betroffen sind demnach "Im Klartext", "Im Zeitraum" und das "DialogForum", aber auch Zeitungsevents ("Print.Talk"). "tv-media" berichtete, dass auch Übertragungen aus dem Bundesrat infrage gestellt würden. ORF-intern war am Mittwoch zu hören, dass eine Aufstockung des Programmbudgets auf vier Mio. Euro pro Jahr nötig wäre, um den Betrieb wie geplant aufrecht zu erhalten. Angesichts des angekündigten Sparkurses im ORF-Fernsehen gilt dies jedoch eher als schwieriges budgetäres Unterfangen.

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