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Gesundheit & Medizin
Statt Landes- und Gemeindebedienstete mit Nulllohnrunde zu
überfallen, sollen Löhne moderat erhöht und Faktor Arbeit
steuerlich entlastet werden.
SPÖ-Kaiser: Orange-schwarze Holzhammermethode ist falscher Weg © OTS (PR-inside.com 11.08.2009 16:28:03) - Eine klare Absage erteilt der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, der von BZÖVP per Holzhammermethode verordneten Nulllohnrunde bei Landes- und Gemeindebediensteten. "Ohne mit den entsprechenden Personalvertretern zu sprechen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Land und den Gemeinden damit zu überfallen zeigt wie groß die Angst der Milchkoalition vor dem völligen Finanzdesaster im Lande ist", macht Kaiser deutlich.
Es gäbe ganz andere Einsparungspotentiale, die der BZÖ-Finanzreferent LR Dobernig und die jetzige BZÖVP-Koalition lukrieren hätten können und die Expertengruppen schon vor Jahren aufgezeigt hätten. "Ich plädiere im Gegenzug für eine moderate Lohnerhöhung, bei der vor allem Frauen und niedrige Einkommen berücksichtigt", schlägt Kaiser vor. Darüber hinaus müsste der Faktor arbeit generell steuerlich entlastet und alternative Einnahmequellen, wie insbesondere die Finanztransaktionssteuer, erschlossen werden.
Abschließend fordert
Kaiser die Milchkoalitionäre auch auf, ihr Vorhaben nur jede zweite frei werdende Stelle im öffentlichen Dienst nach zu besetzen, zu überdenken: "Einerseits über Arbeitsplätze, deren Sicherung und Schaffung, reden und andererseits aus Kurzsichtigkeit gerade dort Arbeitsplätze einzusparen, wo die öffentliche Hand selbst positiven Einfluss auf die Beschäftigung nehmen kann, ist ein Widerspruch, den keiner versteht!"
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Fax: +43(0)463-54 570
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OTS0167 2009-08-11/16:15
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