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Ulbig: «In Sachsen ist kein Platz für Antisemitismus und menschenfeindliche Parolen»

Soko Rex ermittelt wegen Synagogen-Beschmierung


Soko Rex ermittelt wegen Synagogen-Beschmierung
Soko Rex ermittelt wegen Synagogen-Beschmierung ©ddp

(PR-inside.com 08.11.2009 17:33:01) - Die Neue Dresdner Synagoge ist in der Nacht zu Sonntag mit
antisemitischen Parolen und Symbolen beschmiert worden. Die
Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) nahm die Ermittlungen
auf. Innenminister Markus Ulbig (CDU) verurteilte die Tat «aus
tiefstem Herzen». Wer so etwas tue, der zeige damit seine
Menschenverachtung.

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Dresden (ddp-lsc). Die Neue Dresdner Synagoge ist in der Nacht zu Sonntag mit antisemitischen Parolen und Symbolen beschmiert worden. Die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) nahm die Ermittlungen auf. Innenminister Markus Ulbig (CDU) verurteilte die Tat «aus tiefstem Herzen». Wer so etwas tue, der zeige damit seine
Menschenverachtung. «Das werden wir nicht dulden. In Sachsen ist kein Platz für Antisemitismus und menschenfeindliche Parolen», erklärte Ulbig in Dresden. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Sachsen, Heinz-Joachim Aris, zeigte sich auf MDR 1 Radio Sachsen entsetzt, dass eine solche Tat zum Jahrestag der Pogromnacht in Deutschland möglich sei. Bei den Symbolen handelt es sich nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) unter anderem um zwei Hakenkreuze. Die Schriftzüge richteten sich gegen die Jüdische Gemeinde. Insgesamt hatten die Schmierereien Ausmaße von etwa neun Meter Länge. Nach der Spurensicherung seien sie beseitigt worden. Genaue Schadensangaben liegen derzeit noch nicht vor. Ermittelt wird wegen Volksverhetzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Das LKA Sachsen bittet auch die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise nimmt das LKA unter Telefon 0351 / 855 100 und unter der E-Mail-Adresse lka@sachsen.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Der Innenminister und der Landespolizeipräsident werden am Montagmorgen den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde besuchen, um Solidarität und Mitgefühl zu demonstrieren. Am Montag jährt sich die Reichspogromnacht vom 9. November 1938. (ddp)


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