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Politik
Mehr als 5000 Beamte am Wochenende im Einsatz - Körting sieht «große Herausforderung» --Von Claudia Pietsch-- Sicherheit fürs EU-Gipfel-Fest
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| Sicherheit fürs EU-Gipfel-Fest ©ddp |
(PR-inside.com 22.03.2007 17:24:16) - Die Polizei in Berlin bereitet sich auf ein arbeitsintensives Wochenende vor. An beiden Tagen werden insgesamt mehr als 5000 Beamte im Einsatz sein, kündigte Polizeisprecher Bernhard Schodrowski am Donnerstag an. Es gelte für die Sicherheit der Staats-und Regierungschefs der 27 EU-Länder sowie der Besucher der Langen Nacht der Schönheit und des Europafestes zu sorgen, fügte Schodrowski hinzu.
Berlin (ddp-bln). Die Polizei in Berlin bereitet sich auf ein arbeitsintensives Wochenende vor. An beiden Tagen werden insgesamt mehr als 5000 Beamte im Einsatz sein, kündigte Polizeisprecher Bernhard Schodrowski am Donnerstag an. Es gelte für die Sicherheit der Staats-und Regierungschefs der 27 EU-Länder sowie der Besucher
der Langen Nacht der Schönheit und des Europafestes zu sorgen, fügte Schodrowski hinzu. Zudem hätten linke Gruppen für Sonntag zu einer Protestdemonstration aufgerufen. Am Wochenende wird in Berlin an die Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 50 Jahren erinnert. Zu den Festen für Berliner und Gäste werden mehrere hunderttausend Besucher erwartet.
Angesichts der vielen Staatsbesucher ist das Europafest nach Einschätzung von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) eine große Herausforderung für die Sicherheitskräfte. Sie seien jedoch «optimal gerüstet». Die Großveranstaltung sei gemeinsam mit der Bundespolizei «minutiös vorbereitet» worden. Unterstützt werden die Kräfte von Einheiten aus anderen Bundesländern. Mit Ausschreitungen rechnet der Senator nicht. Es gebe auch keine Hinweise, dass von der angemeldeten Protestdemonstration Gewalt ausgehen könnte, fügte der Politiker hinzu.
«Das hat man ja nicht alle Tage, dass so viel Besuch kommt», sagte Schodrowski. Er wies darauf hin, dass durch die außerordentlich hohe Anzahl internationaler Gäste mehrmals im Laufe des Samstags Autokolonnen in der Innenstadt unterwegs sein würden. Zwischen Siegessäule und Alexanderplatz werde es neben den bereits angekündigten Straßensperrungen deshalb immer wieder zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. «Wer da nicht unbedingt mit dem Auto hinfahren muss, sollte es lassen», riet der Sprecher.
Mit den Veranstaltern der Protestdemonstration, zu der die Veranstalter bis zu 10 000 Teilnehmer erwarten, vereinbarte die Polizei nach Angaben von Schodrowski eine Route vom Alexanderplatz bis zur Friedrichstraße. Es sei die Auflage erteilt worden, dass die Demonstranten nicht wie von ihnen geplant mit den Besuchern des Europafestes in Berührung kommen. Das Bündnis von mehr als 40 linken Gruppen hatte angekündigt, so nahe wie möglich am Europafest auf seine Forderungen hinweisen zu wollen. Dann solle eine «lautstarke, sichtbare und kämpferische Demonstration» die politischen Inhalte des Bündnisses transportieren.
(ddp)
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