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Shades of Love x AWG schenken Glücksmomente

AWG spendet über 3.000 Sonnenbrillen an das Projekt Shades of Love
AWG spendet über 3.000 Sonnenbrillen an das Projekt Shades of Love
PR-Inside.com: 2017-12-01 10:31:04
Mit einer simplen Idee möchte der Münchner Café-Betreiber Jürgen Altmann die Welt verbessern - die Lösung ist ganz einfach: Sonnenbrillen! Für viele sind diese selbstverständlich, man besitzt sie in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Meistens spielt hierbei der Modetrend eine wichtige Entscheidungsrolle. Nicht so für die Menschen im Himalaya, welche oftmals noch nie Sonnenbrillen gesehen oder von Ihnen gehört haben.

Obwohl diese für das dortige Leben unumgänglich sind, denn die Bewohner der Himalaya-Regionen wie Ladakh sind in einer wüstenähnlichen Hochebene auf einer Höhe zwischen 3500 und 5000m ganzjährig intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Wer dieser Höhensonne mit ungeschütztem Auge ausgesetzt ist, riskiert gefährliche Augenverletzungen, sogar Erblindungen. 80 Prozent der dort lebenden Bevölkerung leidet an Augeninfektionen.


Dieses Problem hat der Münchner Jürgen Altmann schon vor langer Zeit, bei seinem ersten Besuch der Region als ehrenamtlicher Helfer, erkannt. Nach seiner Rückkehr konnte er seine Augen vor den Tatsachen nicht verschließen und beschloss kurzer Hand etwas dagegen zu tun! Er gründete SHADES OF LOVE und begann privat in seinem Café und bei verschiedenen Optikern Sonnenbrillen zu sammeln. Einmal jährlich fährt er seither in die betroffenen Regionen und verteilt Sonnenbrillen an die Bewohner. Somit wurde der Grundstein des Projektes gelegt, welcher bis heute dafür sorgt, dass tausenden von Menschen ein normales Leben ermöglicht wird.

Ein Grund mehr, persönlich mit dem Gründer über seine 2009 gegründetes SHADES OF LOVE – The Himalayan Eyewear Project zu sprechen und dieses mit über 3.000 AWG-Sonnenbrillen zu unterstützen.

Wir sitzen im bekannten Müncher Café AROMA Kaffeebar, gewappnet mit 3.000 AWG-Sonnenbrillen und warten gespannt auf den Mann von dem wir schon so viel gehört haben –Jürgen Altmann erscheint lässig mit einer Baseball-Cap und begrüßt uns. In der Bar bemerkt man sofort seine Leidenschaft für das Projekt - die Wände sind besetzt mit Bildern und Informationen von den Himalaya-Bewohnern mit bunten Sonnenbrillen. Wir nehmen in einer gemütlichen Ecke Platz und genießen den selbstgemachten AROMA Cappuccino – ein sehr emotionales und bewegendes Gespräch kann beginnen:

Wir haben nun schon sehr viel von Ihrer Organisation gehört und sind als Unternehmen sehr gerührt von Ihrem Engagement und Ihrer täglichen Hingabe für das Projekt. Wie sind Sie das erste Mal auf die Idee gekommen SHADES OF LOVE zu gründen?

2004 habe ich mir eine Auszeit von meinem damaligen Job genommen und bin zum ersten Mal nach Ladakh gereist, um ehrenamtlich eine Kinderorganisation zu unterstützen. Weil mich die Begegnungen mit den Menschen so berührt haben, bin ich die Jahre darauf immer wieder hingeflogen. Als ich zum ersten Mal bei einem Augencamp mitgeholfen habe, bemerkte ich, dass Sonnenbrillen dort quasi nicht existierten, obwohl diese für die Bewohner zwingend notwendig waren. Zurück in Deutschland konnte ich nicht aufhören an dieses Camp zu denken, es ist mir nicht aus dem Kopf gegangen wie einfach es eigentlich wäre etwas für die betroffenen Menschen zu tun. Daher entschied ich mich kurzerhand eine Sammelaktion in meinem Café zu starten. Nachdem ich ebenfalls viele Optiker um Hilfe gefragt hatte, bin ich 2009 das erste Mal, ausgestattet mit 300 Sonnenbrillen, wieder nach Ladakh geflogen. Dort habe ich mir ein Motorrad gekauft, da viele Straßen nicht mit Autos befahrbar sind, und bin in die Bergdörfer gefahren. Ich verteilte die Brillen an die Dorfbewohner, welche sich natürlich sehr gefreut hatten, und schoss dabei ein paar Fotos von den glücklichen Gesichtern.

Bis heute haben Sie mit dem Projekt nicht nur Brillen gesammelt, sondern auch über 108.000 Menschen durch kostenlose Augenuntersuchungen und Operationen geholfen. Wie haben Sie es geschafft, so viele Menschen Organisationen von Ihrem Vorhaben zu überzeugen?

Nach meiner ersten Verteilungsaktion 2009 habe ich in meinem Café eine Fotoausstellung gemacht, die viel Aufmerksamkeit gebracht hat. Inzwischen gehe ich zum Beispiel auch auf Sportartikelmessen und spreche die Firmen direkt an und frage sie, ob sie mein Projekt unterstützen möchten. Dabei stoße ich eigentlich immer auf großes Interesse. Ich werde ebenfalls von SHADES OF LOVE Botschaftern weltweit in verschiedenen Ländern unterstützt.

Können auch Privatpersonen das Projekt unterstützen und wie?

Natürlich kann jeder einzelne die Organisation unterstützen. Ich erhalte beinahe täglich Pakete mit aussortierten Sonnenbrillen von Menschen aus ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus. Es ist natürlich eine riesige Freude, wenn wir so eine große Menge an Sonnenbrillen wie heute erhalten. Eine Spende von 3.000 Sonnenbrillen kommt sehr selten vor. Jedoch sind auch die Einzelspenden sehr wichtig, da in Summe dadurch der Großteil zusammen kommt. Neben Sonnenbrillen- und Geldspenden gibt es natürlich auch viele Alternativen um SHADES OF LOVE zu unterstützen. Da der Hauptkostenpunkt die Logistik ist, sind wir natürlich sehr dankbar wenn Flugreisende nach Delhi oder Lima beispielsweise Ihren Kofferplatz „spenden“ und ein paar Sonnenbrillen mitnehmen. Ein SHADES OF LOVE Botschafter nimmt diese dann am jeweiligen Flughafen entgegen. Außerdem haben wir, wie bereits erwähnt, Sammel-Boxen welche aufgestellt werden können. Ob im Büro, in einem Restaurant oder auf einer Café-Theke, die Sammel-Boxen können und sollen überall aufgestellt werden und können dann an uns verschickt werden.

Muss bei der Spende auf etwas geachtet werden? Oder können alle Sonnenbrillen gespendet werden?

Wichtig ist es natürlich, dass diese nicht zerkratzt oder kaputt sind. Daher sollte das Paket gut gepolstert sein. Bei zerkratzten Sonnenbrillen ist der UV-Schutz nicht mehr aktiv und diese können leider nicht verwendet werden. Wir arbeiten sehr eng mit einem Unternehmen aus Koblenz zusammen, welches die Brillen ebenfalls sehr aufwendig reinigt und aufbereitet.

Was könnten Firmen (neben Sammelstellen) tun, um das Projekt bestmöglich zu unterstützen?

Jede Firma, die mich logistisch unterstützt, wäre eine große Hilfe. Das können beispielsweise Firmen sein, die regelmäßig Waren in diese Region liefern. Denn man muss ebenfalls bedenken, dass pro gespendete Brille 1,50 Euro für die Logistik anfallen, welche ich bisher von meinem Privatvermögen bezahle. Ebenfalls großartig wäre ein Sponsor für Brillen-Beutel. Denn diese würde ich gerne bedrucken und mit einer Zeichensprache versehen, die erklärt, wann eine Brille zu tragen ist, wie man sie säubert und pflegt.

Nach diesem Gespräch fahren wir euphorisch zurück von München in unsere Zentrale in Köngen und freuen uns die Chance erhalten zu haben dieses wundervolle Projekt zu unterstützen, und ebenfalls das Gesicht dahinter, Jürgen Altmann, persönlich kennenlernen zu dürfen. Die AWG hat es sich zum Ziel gesetzt in den kommenden Jahren weiterhin aktiv daran teilzuhaben Glücksmomente im Himalaya und der Welt zu schenken.

Presseinformation
Allgemeine Warenvertriebs-GmbH (AWG)
Imanuel-Maier-Straße 2


73257 Köngen

Jovana Zdravkovic
Marketing
07024971491
email
www.awg-mode.de

Veröffentlicht durch
Lena Leonberger
0702497140
e-mail




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