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Selbstverbrennungsopfer Chakmo Kyi wünschte, daß der neue chinesische Staatsführer mit dem Dalai lama zusammentreffe



(PR-inside.com 24.11.2012 19:08:44) - Noch eine Tibeterin starb am 17. November den Feuertod im Bezirk Rebkong (chin. Tongren). Somit haben sich alleine in diesem Monat acht Tibeter in Rebkong selbst verbrannt.

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Chagmo Kyi hinterließ ein auf Chinesisch und Tibetisch beschriebenes Blatt Papier, ehe sie sich am 17. November auf dem Dolma Platz verbrannte. Darauf brachte sie ihren Wunsch für Gleichheit unter allen Nationalitäten zum Ausdruck und rief den neuen chinesischen Staatsführer Xi Jinping auf, mit dem Dalai Lama zusammenzutreffen. Sie schrieb das Wort „Friede“ auf Chinesisch und auf Tibetisch in eine Ecke des Blattes.

Chakmo Kyi, eine
26jährige Taxifahrerin und Mutter zweier Kinder, starb, nachdem sie sich auf dem Dolma Platz vor dem Kloster Rongwo im Bezirk Rebkong, TAP Malho (chin. Huangnan), Provinz Qinghai, angezündet hatte.

Quellen zufolge setzte sich Chakmo Kyi um 4 Uhr nachmittags (Ortszeit) in Brand und starb am Ort des Geschehens. Ihr Körper wurde in das Kloster Rongwo gebracht, wo sich bald Tausende von Tibetern einfanden, um für sie zu beten.

Um etwa 7 Uhr abends brachte man ihren Körper zu der Verbrennungsstätte auf einem Hügel hinter dem Kloster Rongwo. Dort rezitierte die Menge der Tibeter laut Mani Mantras und spezielle Gebete, die einen Bezug zum Dalai Lama haben. Mönche bereiteten die Kremierung vor.

Aus den Quellen geht ebenfalls hervor, daß die Stadt Rongwo nun voller bewaffneter Sicherheitskräfte und Milizen der PAP ist, die Tag und Nacht patrouillieren. Die Restriktionen wurden verschärft und Ortsansässige fürchten, daß die Lage in den kommenden Tagen noch schlimmer werden könnte.

Chakmo Kyi, die Tochter von Dugjam und Dotso im Dorf Mepa Khagya, ist das achte Opfer einer Reihe von Selbstverbrennungen in Rebkong in den vergangenen zwei Wochen.

Die Präsenz bewaffneter Kräfte in Rongwo ist erdrückend. Mindestens 20 Mannschaftswagen mit je 20 bewaffneten Polizisten darauf stehen an Straßenkreuzungen in der ganzen Stadt, überall wimmelt es von Polizei in Zivilkleidung, und entlang der Hauptstraßen stehen alle paar Schritte Wagen mit je fünf Regierungsbeamten, die die Bevölkerung beobachten.

Die alarmierende Eskalation der Selbstverbrennungsproteste in Tibet, die 2009 begannen, zählt nun 75 Tibeter, die sich anzündeten, um Freiheit für ihr Land zu fordern.

In seiner Eröffnungsrede an die Konferenz der Tibet-Unterstützungsgruppen in Dharamasala sagte Sikyong Dr. Lobsang Sangay, das gewählte Oberhaupt der Tibeter, schuld an den Selbstverbrennungen sei „Chinas fortgesetzte Besetzung Tibets, die verfehlte Politik, die wirtschaftliche Marginalisierung, die Umweltzerstörung, die kulturelle Assimilation und die Verweigerung der Religionsfreiheit“.

Weiterhin sagte er, die Anschuldigungen der chinesischen Regierung an die Tibeter im Exil, zu diesen Protesten aufgestachelt zu haben, „entbehrten jeder Grundlage“.

Der Dalai sagte, daß die Situation in Tibet „sehr ernst“ geworden sei und bat die chinesische Führungsspitze, „Freiheit und Gerechtigkeit“ in Tibet walten zu lassen und damit aufzuhören, mit Gewalt den gewaltlosen Kampf der Tibeter zu unterdrücken.

Quelle: Tibetisches Zentrum für Menschenrechte und Demokratie, www.tchrd.org
Kontaktinformation:
Internationale Gesellschaft fur Menschenrechte (IGFM)
Arbeitsgruppe München


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