(PR-inside.com 08.11.2009 16:18:02) - CSU-Chef Horst Seehofer sieht den Staat in der Pflicht,
notleidenden Unternehmen wie Opel zu helfen. «Wenn ein Unternehmen
nach intensiver Prüfung eine Überlebenschance hat, muss man als
Staat helfen, auch wenn man keine Garantie dafür hat, dass es
klappt», sagte der bayerische Ministerpräsident der «Financial Times
Deutschland» (Montagausgabe).
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Hamburg (ddp). CSU-Chef Horst Seehofer sieht den Staat in der Pflicht, notleidenden Unternehmen wie Opel zu helfen. «Wenn ein Unternehmen nach intensiver Prüfung eine Überlebenschance hat, muss man als Staat helfen, auch wenn man keine Garantie dafür hat, dass es klappt», sagte der bayerische Ministerpräsident der «Financial Times Deutschland» (Montagausgabe).
Seehofer begründete dies mit Verweis auf die Arbeitnehmer. «Eine staatliche Unterstützung kann auch
scheitern wie bei Quelle in Nürnberg/Fürth», sagte er. «Trotzdem haben die Arbeitnehmer, die die Krise ja nicht verursacht haben, einen Anspruch darauf, dass der Staat das ihm Mögliche tut, um Standorte und Arbeitsplätze zu sichern.» Dies rechtfertige jedoch nicht, ohne tragfähiges Konzept Steuergelder in ein Unternehmen zu pumpen.
Mit Blick auf die FDP sagte Seehofer: «Schwarz-Gelb wird sich in dieser Frage nicht anders verhalten als die große Koalition. Auch die FDP muss sich der Realität stellen.» Er könne es sich nicht vorstellen, «dass sich einer auf den Standpunkt stellt, dass nur der Markt alles entscheiden soll. Das verstehe ich nicht unter sozialer Marktwirtschaft».
(ddp)
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