PR-inside.com
DeutschEnglish
Mit unserem RSS-Feed sind Sie immer auf dem neusten Stand
rss feed


Mehr Informationen
Gesellschaft & Kultur

“Se vuol ballare – If you would dance”: Johannesburg International Mozart Festival 2013 widmet sich der Ausdrucksvielfalt des Tanzes (27. Januar bis 10. Februar)



(PR-inside.com 16.01.2013 14:46:25) - Ausgewählte Stipendiaten aus Südafrika kommen an die Musikhochschule Köln

Drucken Ausdrucken
Vom 27. Januar, Mozarts Geburtstag, bis zum 10. Februar 2013 findet die fünfte Ausgabe des Johannesburg International Mozart Festival statt. Das von dem Pianisten Florian Uhlig geleitete Festival kann mittlerweile auf eine beeindruckende Riege herausragender internationaler und südafrikanischer Künstler zurückblicken. Zu Gast waren bereits u.a. Dietrich Henschel, Thomas Sanderling, Ariel Zuckermann, Maurice Steger, Daniel Roth sowie Musiker aus Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra. Innerhalb von
nur fünf Jahren hat sich das Johannesburg International Mozart Festival als herausragendes kulturelles Ereignis im südafrikanischen Kulturkalender und als eines der innovativsten Klassik-Festivals auf dem Kontinent etabliert. So zeichnet es sich besonders durch seine Education-Projekte und den ungewöhnlich kreativen Zugriff bei der Themengestaltung aus: Dabei sollen Bezüge zu anderen kulturellen Ausdrucksformen der südafrikanischen Gesellschaft hergestellt werden.

2013 widmet sich das Johannesburg International Mozart Festival den vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Tanzes. Dieser Schwerpunkt ist zugleich der Abschluss einer Trilogie: 2011 beschäftigte sich das Festival mit Lied und Gesang, 2012 mit Improvisation. Die südafrikanische Musikkultur lebt von den Berührungspunkten eben dieser Gattungen: Gesang, Improvisation und Tanz. Das Motto „Se vuol ballare“ bezieht sich auf die gleichnamige Arie aus Mozarts „Hochzeit des Figaro Es ist eine Aufforderung zum Tanz, birgt im Zusammenhang der Oper aber auch sozialen Zündstoff – es geht um das Aufbegehren gegen etablierte Normen und Privilegien. So passt das Motto auch zum soziokulturellen Hintergrund Südafrikas nach dem Ende der Apartheid.

Den Bruch mit Normen und Erwartungen wagt auch das bedeutendste Projekt des Education-Programms, eines der Aushängeschilder des Johannesburg International Mozart Festival: Mitglieder des berühmten Zürcher Kammerorchesters werden die Musiker des South African Youth Orchestra coachen – und gemeinsam mit ihnen unter der Leitung des Weltklasse-Dirigenten Sir Roger Norrington in einem verheißungsvollen Kollektiv aus Profi- und Nachwuchsmusikern das Eröffnungskonzert spielen (27.01.). „Solche Kooperationen sind eine Herzensangelegenheit des Festivals sagt Florian Uhlig, „wir führen bewusst unterschiedliche Dinge zusammen, damit neue kreative Energie erwächst Kennzeichnend für das Education-Programm ist auch die außergewöhnliche Nachhaltigkeit: So wurden bereits beim letztjährigen Festival zwei junge Sängerinnen und ein Sänger aus Südafrika ausgewählt, die ab Herbst 2013 im Rahmen eines Jahresstipendiums an der Musikhochschule Köln studieren werden. Die Stipendiatinnen Nombuso Ndlandla (Sopran) und Andiswa Makana (Mezzosopran) sind am 31.01. bei einem gemischten Liederabend mit Werken von Brahms und Schumann zu erleben; der Tenor Siyabonga Maqungo tritt am 19.01. beim Pre-Festival Concert auf. Am 09.02. wird das auch in Europa bekannte Buskaid Soweto String Ensemble unter anderem barocke Tanzmusik von Purcell spielen. Tanz und Bewegung gehören bei den in Townships lebenden jungen Musikern zur musikalischen Interpretation.

Zu den weiteren Höhepunkten des Johannesburg International Mozart Festival 2013 zählen das Konzert des Pianisten Eric Le Sage (06.02.) und der Chorleiter-Workshop mit dem deutschen Chordirigenten Nicol Matt (31.01.). Darüber hinaus hat Bongani Ndodana-Breen, der diesjährige Composer-in-Residence, ein von afrikanischer Tanzmusik inspiriertes Klavierkonzert komponiert, das der Künstlerische Leiter und Pianist Florian Uhlig uraufführen wird (02.02.).

Anlässlich des Mozartjahres 2006 wurde in Johannesburg das erste „Mozart Festival“ ins Leben gerufen. 2008 formten der Pianist Florian Uhlig und der südafrikanische Dirigent Richard Cock daraus das Johannesburg International Mozart Festival. Vor dem komplexen historisch-politischen Hintergrund des Landes soll Mozarts Geist als Sinnbild für universelles Denken beschworen werden – mit einem bunten Pool afrikanischer Musiker, Südafrikas Chortradition, Jazz und Klassik. Florian Uhlig, „der unbedingt zur Garde aufregender und wohltuend neugieriger deutscher Pianisten ] zählt“ (Süddeutsche Zeitung), gab 1997 sein Orchesterdebüt im Londoner Barbican. Seitdem gastiert der international geschätzte Solist und Kammermusiker in wichtigen Musikzentren rund um den Globus.

Informationen und Termine auf www.join-mozart-festival.org sowie regelmige Updates auf der Johannesburg International Mozart Festival-Präsenz auf Facebook:
www.facebook.com/JOIN.Mozart.Festival

Johannesburg International Mozart Festival im ZDF auslandsjournal:
www.youtube.com/watch?v=VcnZaIovzsQ
Kontaktinformation:
OPHELIAS Culture PR



Kontakt-Person:
Ulrike Wilckens

E-Mail: e-Mail

Web: www.ophelias-pr.com




Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
Aktuelle Nachrichten
Lesen Sie die aktuellsten Nachrichten
www.newsenvoy.com




AGB | Datenschutz | Impressum | Kontakt