(PR-inside.com 05.11.2009 10:18:01) - Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands,
Ulrich Schneider, kritisiert das von der Bundesregierung geplante
Betreuungsgeld als «überflüssig». Doppelverdiener, die mit einem
Gehalt nicht hinkämen, könnten wegen 150 Euro nicht zu Hause
bleiben, sagte Schneider am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin».
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Berlin (ddp). Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, kritisiert das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld als «überflüssig». Doppelverdiener, die mit einem Gehalt nicht hinkämen, könnten wegen 150 Euro nicht zu Hause bleiben, sagte Schneider am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». Bei denjenigen, die gut verdienten und
bei denen nur einer arbeiten müsse, "gehen die 150 Euro wahrscheinlich direkt aufs Sparkonto». Das Geld verpuffe somit und mache «familienpolitisch keinen Sinn». Schneider schlug stattdessen vor: «Mit 1,6 Milliarden Euro könnte man endlich die ´Hartz IV´-Sätze für Kinder so erhöhen, dass man ein Kind überhaupt über den Monat bringen kann.»
(ddp)
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