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Der Wirkstoff ist «sicher und genauso einsetzbar wie andere»

Schmidt verteidigt Impfstoff gegen Schweinegrippe



(PR-inside.com 16.10.2009 11:08:02) - Die scheidende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat
den Impfstoff mit Wirkstoffverstärker gegen die sogenannte
Schweinegrippe verteidigt. Der Wirkstoff sei «sicher und genauso
einsetzbar wie andere», sagte Schmidt am Freitag im
ARD-«Morgenmagazin». Zudem bestehe der Schutz auch, wenn sich das
Virus verändere.

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Berlin (ddp). Die scheidende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat den Impfstoff mit Wirkstoffverstärker gegen die sogenannte Schweinegrippe verteidigt. Der Wirkstoff sei «sicher und genauso einsetzbar wie andere», sagte Schmidt am Freitag im ARD-«Morgenmagazin». Zudem bestehe der Schutz auch, wenn sich das Virus verändere. Darüber hinaus sei ein Impfstoff gewählt worden, von dem möglichst viel produziert werden könne. Schmidt wies
Kritik zurück, die Bundesregierung habe sich den Impfstoff von der Pharmaindustrie aufdrängen lassen. Die Entwicklung sei von Experten auf europäischer Ebene begleitet worden. Mehr als die Hälfte der Deutschen sieht derzeit keine Notwendigkeit für eine Impfung gegen die Schweinegrippe. 39 Prozent der Deutschen würden sich auf keinen Fall gegen die Schweinegrippe impfen lassen, 27 Prozent würden wahrscheinlich nicht zur Impfung gehen, ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-«Morgenmagazins». Nur 19 Prozent der Befragten würden sich wahrscheinlich den Impfschutz abholen. Zwölf Prozent der Deutschen wollen, wenn möglich, eine Impfung. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) rief derweil die Bürger zur Impfung auf. Diese sei der einzige sichere Schutz vor einer Ansteckung, sagte Laumann dem Bielefelder «Westfalen-Blatt» (Freitagausgabe). «Je mehr Menschen durch eine Impfung rechtzeitig immunisiert sind, desto schneller kann die Ausbreitung des Virus gestoppt werden.» Demnächst soll es laut der Zeitung in Deutschland auch einen Impfstoff geben, der ohne umstrittene Zusätze auskommt. Nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums ist vorgesehen, dass fünf bis zehn Millionen der von den Bundesländern bestellten 50 Millionen Impfdosen des Serums Pandemrix ohne Verstärker geliefert werden. Ministeriumssprecher Thomas Schulz sagte dem Blatt, sicher sei bereits, dass es für Schwangere einen neuen Impfstoff ohne Zusätze und quecksilberhaltige Konservierungsstoffe geben werde. (ddp)


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