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Die meisten Beschuldigten gehören der überregionalen Gruppierung «Black Jackets» an

Schlägerbande wegen versuchten Mordes angeklagt


Schlägerbande wegen versuchten Mordes angeklagt
Schlägerbande wegen versuchten Mordes angeklagt ©ddp

(PR-inside.com 10.11.2009 20:50:02) - Nach einem bewaffneten Angriff auf eine Gruppe Jugendlicher hat
die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen 22 Mitglieder einer
Schlägerbande Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Die
Mitglieder der «Black Jackets» sollen am 26. Juni nachts auf einem
Esslinger Schulhof ein Dutzend junger Menschen überfallen und einige
fast zu Tode geprügelt haben.

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Stuttgart (ddp-bwb). Nach einem bewaffneten Angriff auf eine Gruppe Jugendlicher hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen 22 Mitglieder einer Schlägerbande Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Die Mitglieder der «Black Jackets» sollen am 26. Juni nachts auf einem Esslinger Schulhof ein Dutzend junger Menschen überfallen und einige fast zu Tode geprügelt haben, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Die Beschuldigten im Alter von 17 bis 24
Jahren sollen völlig unvermittelt auf ihre Opfer losgegangen sein, die sich friedlich unterhielten. Sieben der Angeklagten sind laut Staatsanwältin Claudia Krauth zuvor bereits wegen anderer Vergehen verurteilt worden. Ob sie offizielle Mitglieder der «Black Jackets» sind, sei für den Vorwurf des dreifachen versuchten gemeinschaftlichen Mordes, der gefährlichen Körperverletzung in sechs Fällen und des schweren Landfriedensbruches nicht von Belang. Die Vermummten prügelten der Anklage zufolge mit Baseballschlägern, Teleskopschlagstöcken sowie Holz- und Eisenstangen wuchtig auf die Wehrlosen ein. Sie schlugen gezielt auf die Köpfe und nahmen dabei den möglichen Tod der Angegriffenen in Kauf. Teilweise prügelten die Angreifer zu fünft oder sechst auf einzelne am Boden Liegende ein, die sich nur mit ihren Händen schützen konnten. Ein Mann erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und lag wochenlang im Koma. Derzeit ist er in einer Rehabilitationsklinik. Mehrere weitere Opfer erlitten schwere Kopfverletzungen und Prellungen am ganzen Körper. Ein «nachvollziehbares Motiv» für den Überfall gibt es laut Staatsanwaltschaft nicht. Offenbar hatte sich die Bande an einer anderen Gruppierung wegen einer Streiterei rächen wollen. Jedoch waren unter den Angegriffenen nur vereinzelt Mitglieder dieser gegnerischen Bande. Die meisten Opfer, darunter der am schwersten Verletzte, waren völlig unbeteiligt. Die meisten Beschuldigten gehören der überregionalen Gruppierung «Black Jackets» an, deren Mitglieder als Markenzeichen schwarze Kleidung mit dem Symbol eines Pitbulls tragen. Andere Mitglieder dieser Bande mussten sich bereits wegen ähnlicher Attacken verantworten. Die Angeklagten schweigen teils zu den Vorwürfen und spielen teils ihre Tatbeteiligung herunter. (ddp)


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