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Wiener Rettung schult MitarbeiterInnen für schwierige Einsätze

SanitäterInnen bleiben auch in Konfliktsituationen SanitäterInnen


© OTS

(PR-inside.com 11.11.2009 10:41:01) - "Wir wissen, wie schwierig manche Einsätze verlaufen können. Die Wiener Rettung bildet daher ihre MitarbeiterInnen hervorragend aus, damit sie im Ernstfall auf ein fundiertes Wissen im Umgang mit aggressiven PatientInnen vertrauen können", erklärte der Chefarzt der Wiener Rettung, Hofrat Dr. Alfred Kaff am Mittwoch gegenüber der Rathaus-Korrespondenz. Dennoch lasse sich nicht jede potenzielle Situation vorhersehen. Erst vorgestern kam es so zu einem folgenschweren Vorfall mit zwei verletzten SanitäterInnen. "Den verletzten MitarbeiterInnen gilt unsere ganze Solidarität. Neben der medizinischen Versorgung haben wir sofort Unterstützung bei der psychischen Verarbeitung dieser traurigen Situation angeboten", so Kaff.****

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"SanitäterInnen bleiben auch in Konfliktsituationen SanitäterInnen. Unsere Aufgabe, die wir im Namen tragen, ist die Rettung von erkrankten, verletzten oder hilfsbedürftigen Personen. Wir retten Leben und schützen die Rechte unserer PatientInnen", unterstrich der Chefarzt. Daher setzt die Wiener Rettung im Rahmen ihrer Maßnahmen auf "Eigensicherung" und "Selbstschutz" und nicht auf "Karate". Kaff: "Gewalt oder freiheitsberaubende Maßnahmen sowie Interventionen gegen den Willen von PatientInnen stehen dem
Aufgabenprofil von SanitäterInnen diametral entgegen. In diesem Selbstverständnis wissen wir uns auch von den WienerInnen unterstützt." Ein spezielles Ausbildungsprogramm schult NotfallsanitäterInnen der Wiener Rettung seit 2005 verpflichtend in Sachen Deeskalation. Bis heute wurden 161 NotfallsanitäterInnen ausgebildet. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf dem Training in Sachen Deeskalation, der Vermittlung von Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation und Gesprächsführung, Konfliktmanagement, Üben von Befreiungstechniken und PartnerInnenhilfe im Fall von Übergriffen, Erfassen von Aggressionshandlungen im Rettungsdienst sowie rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen. Ferner werden derzeit MitarbeiterInnen zu "TrainerInnen und BeraterInnen in Sicherheits- und Aggressionsmanagement im Gesundheitswesen" an der Fortbildungsakademie des AKH Wien geschult. Nach Abschluss der Ausbildung werden diese TrainerInnen in eigenen, speziell für den Rettungseinsatz zugeschnittenen Kursen im Ausbildungszentrum der Wiener Rettung ihr Wissen weitergeben. Darüber hinaus besteht seit 2006 ein standardisiertes Meldesystem, das Übergriffe auf MitarbeiterInnen der Wiener Rettung dokumentiert. Diese Dokumentation wird zur Erfolgskontrolle bzw. zur Evaluierung der Deeskalationskursen herangezogen. (Schluss) uls Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Wiener Rettung Chefarzt Dr. Alfred Kaff Telefon: 01 71119-70000 E-Mail: alfred.kaff@wien.gv.at *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0092 2009-11-11/10:31

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