(PR-inside.com 07.11.2009 13:03:04) - Rund 2000 Menschen haben nach Angaben des Wetterauer Bündnisses
gegen Rechts am Samstagvormittag in Friedberg gegen den Aufmarsch
von NPD-Mitgliedern protestiert. «Wir rechnen damit, dass sich die
Zahl der Teilnehmer im Laufe des Tages auf circa 3000 erhöhen wird»,
sagte Bündnissprecherin Cornelia Wenk.
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Friedberg (ddp-hes). Rund 2000 Menschen haben nach Angaben des Wetterauer Bündnisses gegen Rechts am Samstagvormittag in Friedberg gegen den Aufmarsch von NPD-Mitgliedern protestiert. «Wir rechnen damit, dass sich die Zahl der Teilnehmer im Laufe des Tages auf circa 3000 erhöhen wird», sagte Bündnissprecherin Cornelia Wenk. Sie
hoffe, dass sich diesmal auch Menschen beteiligten, die bei dem Anti-Nazi-Protest am 1. August noch zurückhaltend gewesen seien. Damals hatten nach Polizeiangaben rund 1200 Menschen einen geplanten Aufmarsch der rechtsextremen NPD mit friedlichen Mitteln verhindert.
Das Bündnis gegen Rechts protestiert auch gegen die Wahl des geschichtsträchtigen Datums für den NPD-Aufmarsch. Der 7. November gelte als Beginn der Judenpogrome, in der Nacht vom 9. November 1938 seien überall im Land jüdische Bürger überfallen, verfolgt und ermordet worden, sagte Wenk. Geplant sei daher ein «Geh-Denk-Spaziergang» vorbei an historischen Stätten in Friedberg, in denen Juden gewohnt haben und verfolgt wurden, sagte die Bündnissprecherin.
Nach Angaben der Polizei hatten sich am Samstagmittag rund 100 NPD-Mitglieder zu dem Aufmarsch in der Friedberger Innenstadt versammelt. Die Demonstration sei bislang friedlich verlaufen.
(ddp)
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