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Gesellschaft & Kultur

«Liebe Mauer» feiert in Halle Premiere

Roter Teppich für deutsch-deutsche Liebeskomödie


Roter Teppich für deutsch-deutsche Liebeskomödie
Roter Teppich für deutsch-deutsche Liebeskomödie ©ddp

(PR-inside.com 11.11.2009 16:28:05) - Für die Premiere des deutschen Kinofilms «Liebe Mauer» wird am
Donnerstag in Halle der Rote Teppich ausgerollt. Im Kino Cinemaxx
feiert die deutsch-deutsche Liebeskomödie von Peter Timm («Go Trabi
Go», «Manta - Der Film») ihre Uraufführung. In den Hauptrollen sind
Felicitas Woll («Dresden», «Berlin, Berlin») und Maxim Mehmet
(«NVA», «Der Rote Baron») zu sehen.

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Halle (ddp-lsa). Für die Premiere des deutschen Kinofilms «Liebe Mauer» wird am Donnerstag in Halle der Rote Teppich ausgerollt. Im Kino Cinemaxx feiert die deutsch-deutsche Liebeskomödie von Peter Timm («Go Trabi Go», «Manta - Der Film») ihre Uraufführung. In den Hauptrollen sind Felicitas Woll («Dresden», «Berlin, Berlin») und Maxim Mehmet («NVA», «Der Rote Baron») zu sehen. Bundesweit läuft der Streifen am 19. November in
den Kinos an. In der Komödie verlieben sich West-Studentin und NVA-Grenzsoldat ineinander. Allerdings steht die Mauer zwischen ihnen. Eine Reihe von paradoxen Situationen entsteht. Der Film zeige die Schwierigkeit, sich zu lieben trotz der Mauer, sagte Drehbuchautor und Regisseur Timm am Mittwoch. Es gehe auch darum, dass das Pärchen seine Liebe von niemandem missbrauchen lasse, auch nicht von Geheimdiensten. Timm hofft, dass die Zuschauer «herzhaft» über die Filmgeschichte lachen können. Vor dem damaligen politischen Hintergrund gebe es jedoch auch Momente, in denen dem Zuschauer das Lachen vergehen dürfte, sagt er. Gemischte Gefühle habe es auch während des Drehs gegeben, erinnert sich Timm. Schließlich ließ er die Mauer wieder aufbauen: Mitten in Halle, aus Pappe, doch täuschend echt entstand ein Stück Berliner Mauer mit dem ehemaligen Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße. Neben Berlin und Erfurt wurde ein Großteil des Films in Halle gedreht. Als Kulisse diente dort nicht nur die Papp-Mauer. Die echten Plattenbauten und die Altbauten von Halle stehen im Film für ein Stück Ost- und Westberlin im Herbst 1989. In den vergangenen 20 Jahren hat sich in Halle einiges getan - auch medientechnisch. Von einem ehemaligen Chemiestandort habe sich Halle auch zu einer «Filmstadt» entwickelt, sagte der für Medien in der Landesregierung zuständige Staatsminister Rainer Robra (CDU). Doch nicht nur in Halle wurden in den vergangenen Jahren die Scheinwerfer für Filmproduktionen aufgestellt. Die Landesregierung habe seit der Gründung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) 1999 «systematisch alle Voraussetzungen entwickelt, die Film- und Fernsehproduktionen benötigen», sagte der Minister. Filmlegenden und Oskarpreisträger wie Helen Mirren haben in Sachsen-Anhalt für den Film «Ein russischer Sommer» unter der Regie von Michael Hofmann vor der Kamera gestanden. Das Land diente auch als Kulisse für «Die Päpstin», die zurzeit in den Kinos läuft, und für "Schultze gets the Blues». Im Frühjahr 2010 sind Dreharbeiten zum neuen Film von Bernd Böhlich «Fly Away» unter anderem in Dessau geplant, wie die MDM ankündigte. Die MDM hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zehn Jahren 87 Spiel - und Dokumentarfilme gefördert, die im Land gedreht wurden. Allein diese Produktionen seien mit rund 30 Millionen Euro unterstützt worden. Nicht in der Auflistung erfasst sind Produktionen, die ohne Geld der Mitteldeutschen Medienförderung in Sachsen-Anhalt realisiert wurden und Animationsfilme. (ddp)


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